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Solarbundesliga: Aichwald liegt an 3. Stelle im Kreis ES.
 Deutschland hat unendlich viel Erneuerbare Energien:
 Biomasse, Geothermie, Sonnenenergie,  Wasserkraft, Windenergie.

Uran und Atomkraft

Aichwald ist dabei

Lesen sie bitte auch:  www.atomausstieg-selber-machen.de

Atomlobby lässt Gabriel abblitzen
Titel der Stgt. Zeitung am 3.9.2007
Was denken Sie darĂĽber?
Glauben Sie, dass die Atomlobby fĂĽr die Menschen das Beste will?
Oder wollen die Konzerne eine Gewinnmaximierung - und bĂĽrdet ihren Kunden alle Risiken auf, siehe unten?

Atomkernspaltungskraftwerke haben langfristig keine Zukunft und
bringen mindestens folgende Menschheitsgefahren mit sich:

  • Verseuchung der Menschen und Arbeitsplätze bei einem Gau
  • Verseuchung der Menschen bei einem Terroranschlag
  • Uran reicht nur noch etwa fĂĽr 50 Jahre. Was dann?
  • Die ungeklärte Endlagerung fĂĽr 300 000 Jahre.

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!"“
Peter Alexander Ustinov

Die gute Nachricht ist, dass unser Energiebedarf ab 2030 vollständig mit regenerativen Energien gedeckt werden kann, wenn diese ab jetzt Jahr für Jahr konsequent ausgebaut werden, siehe Seite “Erneuerbare Energien”.
Bitte helfen Sie mit, die erneuerbaren Energien ab sofort zu fördern.

Minister Gabriel bekennt sich zu erneuerbaren Energien
27. November 2005:
Der Rückgang der Vorräte herkömmlicher Energieträger wie Öl und Uran und der Klimaschutz mache den Ausbau erneuerbarer Energien ultimativ erforderlich, so Gabriel. Zugleich lehnte er es wegen der damit verbundenen "gigantischen Risiken" ab, die Kernenergie als CO2-sparenden Ersatz für fossile Brennstoffe zu sehen.
Den ganzen Text finden Sie unter: http://www.energienetz.de/index.php?pre_cat_open=43&id=484&subid=1097&content_n ews_detail=4612&back_cont_id=4043

VerfĂĽgbarkeit von Uran:
Uran wird durch Wiederaufarbeitung nur noch fĂĽr etwa 100 Jahre zur VerfĂĽgung stehen, wenn nicht neue Atomkraftwerke gebaut werden, siehe Bild 7 . Link zu Bild 7..
Nach Bild 7 bestehen noch folgende VerfĂĽgbarkeiten:
         Uran noch 50 Jahre
         Erdgas noch 50 Jahre
         Erdöl noch 40 Jahre.
Der Uranpreis steigt rasant: Von etwa 10 $ von 1989 bis 2003,
dann auf 20 $ im März 2005 , dann auf 120$ am Ende 2006.

Folgen der Urangewinnung:
20.000 Krebs-Tote jährlich. Nach US-Angaben ist bei Uranbergleuten die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu sterben, fĂĽnf mal höher als bei der Gesamtbevölkerung. Abraumhalden strahlen noch rund 100.000 Jahre. In USA sollen z.B. 25 Millionen Tonnen Schutt  mit Erde und Beton so abgedeckt werden, dass sie fĂĽr 1000 jahre gegen Fluten geschĂĽtzt sind. DafĂĽr werden 900 Millionen Dollar veranschlagt.
Sanierung der verstrahlten Uranbergbaugebiete der WISMUT in der ehemaligen DDR: Die Hinterlassenschaft sind 160 Millionen Kubikmeter radium- und arsenhaltige Rückstände und die größten radioaktiven Schlammlager der Welt. Viele Bergleute und Anwohner sind an Krebs erkrankt.
Sanierungskosten: 13 Milliarden Mark bis ins Jahr 2009.
weitere Infos z.B. :
www.global2000.at oder   www.atomopfer.de .

Einen Text von Carl Amery zu diesem Thema finden Sie beim Solarförderverein www.sfv.de im Solarbrief 3/99. Zitat aus dem Artikel: Herz der Finsternis,
mit dem Untertitel: Arbeitsteilung: Die einen sahnen ab, die anderen zahlen. Ein Beitrag zur Kernkraftdebatte:
Wenn deutsche Atommanager die Auskunft erteilen, daß sie ihr Uran aus „den USA" beziehen, so bedeutet dies, daß dieses Uran unter unglaublichen Bedingungen, von ganz oder teilweise ahnungslosen Indianern, Eskimos, Chicanos wenn nicht gefördert, so doch erpreßt oder erschwindelt wurde. Jede Kilowattstunde Atomstrom, die wir hier verbrauchen, bedeutet mehrere Kubikmeter yellow cake, also strahlenden Abfall in irgendeiner Gegend, die man zynischerweise zur National Sacrifice Area, also zum nationalen Opfergebiet erklärt. Dieser Abfall liegt ungeschützt und unbedacht im Freien auf Halde und verseucht eine Landschaft, die den wehrlosen Völkern Heimat ist - ihren Boden, ihr Wasser, ihre Ernten.

Tritium im Abwasser der Kernspaltungsanlagen
In unserem Trinkwasser reichert sich immer mehr radioaktiver Tritium an. Wenn wir es trinken, sind wir fĂĽr Jahrzehnte kontaminiert mit der Gefahr, dass wir dadurch Krebs bekommen.Mehr dazu siehe http://www.vsr-aktuell.de/presse/wasserta.html

Glauben Sie Grenzwerten, die von der Industrie festgelegt werden?
Ein Beispiel, wie vertrauenswĂĽrdig Grenzwerte sind:
Strahlengrenzwert pro Jahr
1934: 30 rem
1950: 15 rem
1956:  5 rem
1977: möglichst unter 5 rem
1987:  1,5 rem

Zitat:
 Im ĂĽbrigen gilt in Deutschland derjenige, der auf den Schmutz hinweist, fĂĽr viel gefährlicher, als derjenige, der den Schmutz macht."
Kurt Tucholsky

Unsicherheit von Atomanlagen bei Terroranschlägen
6.9.2008:  Sieben Atomanlagen sind nicht einmal gegen den Absturz kleinerer Flugzeuge geschĂĽtzt, sagen die GrĂĽnen.
05.01.2004 + Die Umweltorganisation BUND hat die Bundesregierung aufgefordert, ein Gutachten über die Sicherheit von Atomanlagen vor Terroranschlägen zu veröffentlichen. Die Öffentlichkeit müsse umgehend über die Gefahren für Kernkraftwerke durch Flugzeugabstürze aufgeklärt werden, forderte der BUND soeben in Berlin. Die Bundesregierung lehnte die Forderung aus Sicherheitsgründen ab.

Die Umweltorganisation hatte auf einen Beitrag der "Süddeutschen Zeitung" » reagiert. Wie zuvor schon andere Publikationen berichtete das Blatt über eine Studie der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS), wonach keiner der 19 deutschen Atommeiler gegen einen Flugzeugabsturz gesichert ist. Das Umweltministerium » hatte die Untersuchung nach den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 in Auftrag gegeben.

Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums sagte zu dem Bericht, es sei eine Tatsache, dass Atomkraftwerke überall in der Welt nur bedingt gegen gezielte oder unfallbedingte Flugzeugabstürze gesichert seien. Dies gelte auch für Atomkraftwerke in Deutschland. Zu den Veröffentlichungen über die Ergebnisse der GRS-Studie nehme das Ministerium aber grundsätzlich keine Stellung, um einen gezielten Missbrauch möglichst auszuschließen.

Am 2.6.07 wurde gemeldet, dass ein russisches Atommülllager bei Murmansk zu explodieren droht. Die Folgen für Europa können die von Tschernobyl übertreffen. Die Lagerung von 21000 ausgebrannten Brennstäben begann etwa 1980 als Übergangslösung für 5 Jahre. Seitdem geschah nichts und jetzt ist das Lager undicht.
Glaubt irgend jemand, dass Schlampereienin Zukunft nicht mehr vorkommen wĂĽrden? 

Sicherheit
Beispiel Japan: Bisher (2007) sind 97 schwerwiegende Vorfälle in 12 AKWs bekannt geworden, darunter Brände und unkontrollierte Kettenreaktionen.
Wichtig für Aichwald sind die AKW’s, die im Umkreis von 40 km liegen, weil in diesem Umkreis in Tschernobyl die allergrößten Verstrahlungen aufgetreten sind.
Das Atomspaltungs-Kraftwerk Neckarwestheim I hatte seit dem Anfang 1976 bis jetzt 27 Störfälle!
Das Atomspaltungs-Kraftwerk Neckarwestheim II hatte seit dem Anfang 1989 bis jetzt 18 Störfälle!
Neckarwestheim I soll 2009 , Neckarwestheim II soll 2022 abgeschaltet werden.

Wenn die AKW’s länger als vorgesehen laufen würden, würden die Betreiber viele Milliarden Euro zusätzlichen Gewinn machen. Warum legt die Regierung nicht fest, dass diese Gewinne auf die Kunden umgelegt werden müssen ,also der Strompreis stark reduziert wird? Wir Bürger tragen das volle Risiko mit unserer Gesundheit und unserem Leben!

Keine Versicherung der Welt ist bereit, AKW’s zu versichern.
Die Versicherungen wissen offenbar, warum sie diese Art der Versicherung ablehnen. Uns Bürgern wird aber vorgetäuscht, die Atomkernspaltungskraftwerke seien harmlos.
Der Gewinn geht ans Unternehmen, das Risiko tragen wir BĂĽrger bezĂĽglich Gesundheit, Arbeitsplatz und Heimat.
Wären AKW´so versichert wie z.B. Autofahrer, so wĂĽrde 1 kWh 50 Cents kosten. Damit wäre der Atomstrom von Anfang an nicht konkurrenzfähig gewesen! Dies ist ein Beweis, dass der Preis von Atomstrom von Anfang an subventioniert war und ist. 
Weitere Info: 
www.atomhaftpflicht.de

Subventionierung von Atomstrom:
Seit 1950 haben unsere Volksvertreter den Atomstrom mit 165 Milliarden Euro subventioniert - weil der Atomstrom sonst viel zu teuer wäre!
Auch die Endlagerung und den Abbau alter Anlagen sollen wir Steuerzahler bezahlen!
 

Ein wichtiger Hinweis fĂĽr Aichwald- im Abstand von 40 km von Neckarwestheim
Um fĂĽr einen atomaren Zwischenfall halbwegs vorbereitet zu sein, sollten Sie schon jetzt an folgendes denken:
Zweiwöchiger Vorrat an lagerfähigen Lebensmitteln, Wasser (2,5 Liter pro Person und Tag), Medikamente (wichtig: Kaliumjodidtabletten – erhältlich in der Apotheke), Toiletteartikel, Babynahrung, Tierfutter, Batterien, Kerzen, usw. Apropos Batterien: Ein batteriebetriebenes Radio kann Leben retten - wegen der Warnungen, Hinweise, Katastrophenberichte und Entwarnung”.
Glauben Sie wirklich, dass dies hilft? Haben Sie ĂĽbrigens einen strahlensicheren Keller mit entsprechenden Filtersystemen? Was machen Sie, wenn Sie lebend aus Ihrem Keller kommen und Garten, Haus und Arbeitsstelle sind verstrahlt?
Sie werden evakuiert und dürfen 50 Jahre weder zur Wohnung noch zu der Arbeitsstätte zurückkehren. Ferner sind Sie durch die Verstrahlung todkrank. Das AKW bezahlt nichts, da es nicht versichert ist - weil der Atomstrom sonst viel zu teuer wäre!
Lesen Sie auch bitte:
Gefahrenquelle Atomkraftwerk Neckarwestheim
bei http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-neckarwestheim.html
Weitere Hinweise auf die Gefahren lesen Sie bei www.deutscheumweltstiftung.de

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!"“
Peter Alexander Ustinov

Gewinn:
Wie lukrativ das Betreiben von AKW’s ist, kann man sich ausrechnen:
Ein einziger Tag Stillstand von z.B. Philipsburg kostet den Betreiber 500 000 Euro.
             2006 wurden 20 Milliarden kWh Strom exportiert - soviel, wie 3 AKW’s erzeugen.
Durch deren Stillegung wĂĽrde der Strom im deutschen Netz nicht fehlen!

RĂĽckbau von Wiederaufbereitungsanlagen (WAK)
Im Juli 2005 wurde bekannt, dass der RĂĽckbau der Wiederaufbereitungsanlage in Karlsruhe etwa
 2 Milliarden Euro kosten wird. Davon bezahlt der Bund 1 840 000 000 Euro,
den Rest von 160 000 000 Euro bezahlt Baden-WĂĽrttemberg. Diese Kosten werden also nicht auf den Strompreis aufgeschlagen, wieder ein Hinweis, dass der Preis von Atomstrom subventioniert ist.
Der RĂĽckbau wird jeweils 12 Jahre dauern. Niemand hat bis jetzt gesagt, wieviel C02 dabei entsteht.

Keine andere Energiegewinnung
ist mit so vielen Opfern und Leid fĂĽr Menschen, Tiere und die Natur verbunden, wie die Atomenergie.

Endlagerung:
Niemand in der Welt hat bis jetzt dafür eine Lösung, wie wir unsere radioaktiv strahlenden Rückstände für rund 300.000 Jahre entsorgen könnten - seit 60 Jahren! . Wie sollen wir die Lagerstellen auch nur 10.000 Jahre sichern vor Erdkrusten-Verschiebungen oder Wassereinbrüchen? 10.000 Jahre ist nur die Zeitspanne von heute bis in dieSteinzeit zurück. Wer kann sich diese Zeitspanne vorstellen, geschweige denn 300.000 Jahre? Dies ist ein unkalkulierbares Risiko. Natürlich dürfen die Endlagerstätten nicht in Vergessenheit geraten. Doch wer wird Mahnwachen für 300.000 Jahre aufstellen? Wer wird die radioaktiven Rückstände nach z.B. 10.000 Jahren bei einem drohenden Wassereinbruch auslagern? Etwa der Konzern, der die Rückstände erzeugte und den Profit eingestrichen hatte? Oder wer? Natürlich wieder die Allgemeinheit.
Nochmals ein Vergleich: Stellen Sie sich bitte mal vor, vor 10 000 Jahren hätte man ein Endlager gebaut und noch heute sitzen die Wächter davor und sagen, dass das Lager nochmal 290 000 Jahre bewacht werden muss. Und wievielen verschiedenen Nationalitäten die Wächter in den 10 000 Jahren angehört hatten!
Die Bundesregierung verlangt eine Lagerzeit von 1 Million Jahren. Glaubt irgend jemand, dass solch ein Endlager realistisch ist?
AtommĂĽlllager Asse: Schon nach 30 Jahren Wassereinbruch.
Wie die Experten sich doch täuschen können!

Bei der Berechnung des CO2, das durch Atomstrom entsteht, wurde die Berechnung weggelassen, was das Betreiben der Endlagerstätten während 300 000 Jahren an CO2 -Emission verursacht!!!
Allerdinds wird diese Menge gering sein, weil es ja in etwa 100 Jahren keinen Strom mehr aus Uran oder fossilen Brennstoffen mehr geben wird.

Zukunft der Atomenergie
In etwa 50 Jahren geht das Uran zu Ende. Die Zukunft der Atomenergie ist die Halbwertszeit des Atommülls. 300.000(!) Jahre strahlt Plutonium, erst dann hat es seine Gefährlichkeit verloren!

Urananreicherung
Das natürliche Uran besteht aus einem Gemisch von 99,3% Uran 238 und 0,7% Uran 235. Für Brennstäbe braucht man nur Uran 235, das auf etwa 4% angereichert sein muss. Für Atombomben braucht man nur Uran 235, das auf etwa 90% angereichert sein muss.
Zur Anreicherung verwendet man Zentrifugen. Eine Zentrifuge reicht nicht, weshalb man viele Zentrifugen hintereinander schaltet. Wenn nach der letzten 4% Uran 235 erreicht sind, kann man wieder von vorne anfangen. Deshalb können mit jeder Urananreicherungsanlage entweder Brennstäbe mit 4% oder bombenfähiges Material hergestellt werden.

Weitere interessante Fakten zur Atomenergie finden Sie
bei 
www.ews-schoenau.de
u.a. mit den Themen:
Risikotechnik Atomkraft
Was hat Atomenrgie mit Atomwaffen zu tun?
MĂĽllmacher Atomkraft
Warum Atomenrgie das Klima nicht retten kann
Was kostet uns die Atomenergie?
Arbeitgeber Atomkraft?

Kernfusion
Im Juni 2005 wurde vereinbart, dass der internationale Kernfusionsreaktor Iter in Frankreich gebaut werden soll. An dem auf 30 Jahre angelegten  ITER-Projekt sind die Europäische Union, China, Russland, SĂĽdkorea, die USA und Japan beteiligt. Fertigstellung 2015, geplante Kosten 9,6 Milliarden Euro, davon zahlt 50 % die EU: Baukosten 4,6 Mia,  Betriebskosten etwa 265 Millionen Euro jährlich, Forschungsbetrieb 20 Jahre lang.
Bisherige Ausgaben fĂĽr die Kernfusion :
1992 - 1997  1,8 Milliarden DM von Europa:.
1998 - 2001: 4 Milliarden Mark von Europa:.
Bisher wurde einmal im Kernfusionsreaktor Jet in England am 9. November 1991 ganz kurz - zwei Sekunden lang - Energie erzeugt. Dabei wurden nur 65 Prozent der aufgewendeten Energie zurückgeliefert. Schon 1933 war sich der Physiker Ernest Rutherford sicher, dass man aus einer Kollision von Atomkernen niemals mehr Energie gewinnen könne, als man zur Durchführung des Zusammenstoßes aufgewendet habe.
Von ITER wĂĽnscht man sich  500 Megawatt Leistung, die fĂĽr 400 Sekunden anhalten soll
Bei der Kernspaltung wird der große Atomkern des Urans gespalten. Bei der Kernfusion werden Bestandteile des Wasser - Deuterium und Tritium - miteinander so verschmolzen, wie es immer in der Sonne geschieht - bei bis zu 200 Millionen Grad. Da kein Material dieser Temperatur standhält, wird das Gas-Plasma aus Deuterium- und Tritiumkernen mit Hilfe extrem starker Magnetfelder in einer Vakuumkammer in der Schwebe gehalten. Dies ist ein Forschungs- Kernproblem. Ferner muß erst erst eine Lösung gefunden werden, um die künstliche Kernfusion über einen längeren Zeitraum zum Brennen zu bringen. Bisher gelang es nicht, die Fusionstemperatur von 100 Millionen Grad im Plasma konstant zu halten. Die Folge: Die Fusion erlosch fast sofort nach ihrer "Zündung" wieder. Theoretische physikalische Lösungen für das Problem zeichnen sich erst im Ansatz ab, ihre technische Realisierung dürfte Jahre bis Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Manche Physiker zweifeln immer noch daran, dass es überhaupt gelingt, eine konstante Fusion zu erzeugen. Ferner wird das Material der Vakuumkammer, in der die Fusion stattfindet, bei längerer Reaktionszeit zerstört und zudem verstrahlt. Haltbarere Stahllegierungen für die Brennkammer sind erst noch zu entwickeln.
Als Abfall entsteht aus der Kernfusion Helium. Nur das Material der Vakuumkammer wird radioaktiv, das  etwa 100 Jahren endgelagert werden muss.
Auf dem Weg zu kommerziellen Fusionskraftwerken ist ITER nur ein Zwischenschritt. Die Anlage soll zeigen, dass ein Fusionsplasma dauerhaft aufrechterhalten werden kann. Das Experiment soll die Voraussetzungen fĂĽr eine Demonstrationsanlage namens DEMO schaffen, die alle Funktionen eines Kraftwerks besitzt. DEMO soll auch eine Bauzeit von etwa 10 Jahren und eine Forschungsdauer von 20 Jahren haben. Ăśber DEMO wird in etwa 20 Jahren entschieden werden.
Selbst optimistische Forscher schätzen, dass es noch mindestens noch 50 - 80 Jahre dauern wird, bis der erste kommerzielle Fusionsreaktor Strom fĂĽr die Bevölkerung - die ja alles bezahlt-  liefern wird. Seine Technik wäre eine der kompliziertesten Ingenieurleistungen, die die Menschheit hervorgebracht hat.
Doch:  Manche Physiker zweifeln immer noch daran, dass es ĂĽberhaupt gelingt, eine konstante Fusion zu erzeugen.

Persönliche Meinung des Webmasters:
Der Webmaster fragt sich, ob Riesenkraftwerke in Zukunft überhaupt sinnvoll sind. Was geschieht, wenn es ausfällt? Heute schon bricht die Stromversorgung in den USA gerne dann zusammen, wenn nur ein einziges großes Kraftwerk ausfällt, weil die Reserveenergie nicht rasch genug bereitgestellt werden kann.
Wären nicht zahllose dezentrale Kleinkraftwerke auf der Basis von Biomasse und Erdwärme sinnvoller - jede Stadt erzeugt ihre eigene Energie- um in einem Netzwerk die Energieversorgung sicherzustellen und die Stromverluste durch lange Leitungen zu verringern?

Außerdem: Jährlich sterben 9 Millionen Menschen durch Hunger und wir Bürger geben solche Unsummen für die Fusionsforschung aus!
Strom aus Biomasse und Erdwärme gibt es bereits!

100 Gute GrĂĽnde gegen die Atomenergie
finden Sie bei
http://100-gute-gruende.de/index.xhtml .

  © Energieteam der Lokalen Agenda Aichwald
 

 

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NS:

Täglich sterben etwa 25 000 Menschen an Hunger,
auch heute, an diesem Tag! 
Helfen Sie, spenden Sie – für Sie kostenlos -
eine Tasse Reis täglich durch Anklicken von 
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Und wollen Sie
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Oder eine andere Möglichkeit:
Machen Sie eine ethische Geldanlage, geben Sie einen ethischen Kredit,

       z.B. bei www.oikocredit.org/sa/bw/ .

 

Nichts auf der Welt ist so mächtig
wie eine Idee,
deren Zeit gekommen ist
 Victor Hugo

 

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