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Solarbundesliga: Aichwald liegt 2008 an 2. Stelle im Kreis ES.
 Deutschland hat unendlich viel Erneuerbare Energien:
 Biomasse, Geothermie, Sonnenenergie,  Wasserkraft, Windenergie.

Aichwald ist dabei

Lesen sie bitte auch:  www.atomausstieg-selber-machen.de

Atomlobby l├Ąsst Gabriel abblitzen
Titel der Stgt. Zeitung am 3.9.2007
Was denken Sie dar├╝ber?
Glauben Sie, dass die Atomlobby f├╝r die Menschen das Beste will?
Oder wollen die Konzerne eine Gewinnmaximierung - und b├╝rdet ihren Kunden alle Risiken auf, siehe unten?

Atomkernspaltungskraftwerke haben langfristig keine Zukunft und
bringen mindestens folgende Menschheitsgefahren mit sich:

  • Verseuchung der Menschen und Arbeitspl├Ątze bei einem Gau
  • Verseuchung der Menschen bei einem Terroranschlag
  • Uran reicht nur noch etwa f├╝r 50 Jahre. Was dann?
  • Die ungekl├Ąrte Endlagerung f├╝r 300 000 Jahre.

ÔÇ×Die letzte Stimme, die man h├Ârt, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unm├Âglich!"“
Peter Alexander Ustinov

Die gute Nachricht ist, dass unser Energiebedarf ab 2030 vollst├Ąndig mit regenerativen Energien gedeckt werden kann, wenn diese ab jetzt Jahr f├╝r Jahr konsequent ausgebaut werden, siehe Seite “Erneuerbare Energien”.
Bitte helfen Sie mit, die erneuerbaren Energien ab sofort zu f├Ârdern.

Minister Gabriel bekennt sich zu erneuerbaren Energien
27. November 2005:
Der R├╝ckgang der Vorr├Ąte herk├Âmmlicher Energietr├Ąger wie ├ľl und Uran und der Klimaschutz mache den Ausbau erneuerbarer Energien ultimativ erforderlich, so Gabriel. Zugleich lehnte er es wegen der damit verbundenen "gigantischen Risiken" ab, die Kernenergie als CO2-sparenden Ersatz f├╝r fossile Brennstoffe zu sehen.
Den ganzen Text finden Sie unter: http://www.energienetz.de/index.php?pre_cat_open=43&id=484&subid=1097&content_news_detail=4612& back_cont_id=4043

Verf├╝gbarkeit von Uran:
Uran wird durch Wiederaufarbeitung nur noch f├╝r etwa 100 Jahre zur Verf├╝gung stehen, wenn nicht neue Atomkraftwerke gebaut werden, siehe Bild 7 . Link zu Bild 7..
Nach Bild 7 bestehen noch folgende Verf├╝gbarkeiten:
         Uran noch 50 Jahre
         Erdgas noch 50 Jahre
         Erd├Âl noch 40 Jahre.
Der Uranpreis steigt  rasant: Von etwa 10 $ von 1989 bis 2003,
dann  auf 20 $ im M├Ąrz 2005 , dann auf 120$ am Ende 2006.

Folgen der Urangewinnung:
20.000 Krebs-Tote j├Ąhrlich. Nach US-Angaben ist bei Uranbergleuten die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu sterben, f├╝nf mal h├Âher als bei der Gesamtbev├Âlkerung. Abraumhalden strahlen noch rund 100.000 Jahre. In USA sollen z.B. 25 Millionen Tonnen Schutt  mit Erde und Beton so abgedeckt werden, dass sie f├╝r 1000 jahre gegen Fluten gesch├╝tzt sind. Daf├╝r werden 900 Millionen Dollar veranschlagt.
Sanierung der verstrahlten Uranbergbaugebiete der WISMUT in der ehemaligen DDR: Die Hinterlassenschaft sind 160 Millionen Kubikmeter radium- und arsenhaltige R├╝ckst├Ąnde und die gr├Â├čten radioaktiven Schlammlager der Welt. Viele Bergleute und Anwohner sind an Krebs erkrankt.
Sanierungskosten: 13 Milliarden Mark bis ins Jahr 2009.
weitere Infos z.B. : 
www.global2000.at  oder   www.atomopfer.de .

Einen Text von Carl Amery zu diesem Thema finden Sie beim Solarf├Ârderverein www.sfv.de im Solarbrief 3/99. Zitat aus dem Artikel: Herz der Finsternis,
mit dem Untertitel: Arbeitsteilung: Die einen sahnen ab, die anderen zahlen. Ein Beitrag zur Kernkraftdebatte:
Wenn deutsche Atommanager die Auskunft erteilen, da├č sie ihr Uran aus ÔÇ×den USA" beziehen, so bedeutet dies, da├č dieses Uran unter unglaublichen Bedingungen, von ganz oder teilweise ahnungslosen Indianern, Eskimos, Chicanos wenn nicht gef├Ârdert, so doch erpre├čt oder erschwindelt wurde. Jede Kilowattstunde Atomstrom, die wir hier verbrauchen, bedeutet mehrere Kubikmeter yellow cake, also strahlenden Abfall in irgendeiner Gegend, die man zynischerweise zur National Sacrifice Area, also zum nationalen Opfergebiet erkl├Ąrt. Dieser Abfall liegt ungesch├╝tzt und unbedacht im Freien auf Halde und verseucht eine Landschaft, die den wehrlosen V├Âlkern Heimat ist - ihren Boden, ihr Wasser, ihre Ernten.

Tritium im Abwasser der Kernspaltungsanlagen
In unserem Trinkwasser reichert sich immer mehr radioaktiver Tritium an. Wenn wir es trinken, sind wir f├╝r Jahrzehnte kontaminiert mit der Gefahr, dass wir dadurch Krebs bekommen.Mehr dazu siehe http://www.vsr-aktuell.de/presse/wasserta.html

Glauben Sie Grenzwerten, die von der Industrie festgelegt werden?
Ein Beispiel, wie vertrauensw├╝rdig Grenzwerte sind:
Strahlengrenzwert pro Jahr
1934: 30 rem
1950: 15 rem
1956:   5 rem
1977: m├Âglichst unter 5 rem
1987:   1,5 rem

Zitat:
 Im ├╝brigen gilt in Deutschland derjenige, der auf den Schmutz hinweist, f├╝r viel gef├Ąhrlicher, als derjenige, der den Schmutz macht."
Kurt Tucholsky

Unsicherheit von Atomanlagen bei Terroranschl├Ągen
6.9.2008:  Sieben Atomanlagen sind nicht einmal gegen den Absturz kleinerer Flugzeuge gesch├╝tzt, sagen die Gr├╝nen.
05.01.2004 + Die Umweltorganisation BUND hat die Bundesregierung aufgefordert, ein Gutachten ├╝ber die Sicherheit von Atomanlagen vor Terroranschl├Ągen zu ver├Âffentlichen. Die ├ľffentlichkeit m├╝sse umgehend ├╝ber die Gefahren f├╝r Kernkraftwerke durch Flugzeugabst├╝rze aufgekl├Ąrt werden, forderte der BUND soeben in Berlin. Die Bundesregierung lehnte die Forderung aus Sicherheitsgr├╝nden ab.

Die Umweltorganisation hatte auf einen Beitrag der "S├╝ddeutschen Zeitung" ┬╗ reagiert. Wie zuvor schon andere Publikationen berichtete das Blatt ├╝ber eine Studie der Gesellschaft f├╝r Reaktorsicherheit (GRS), wonach keiner der 19 deutschen Atommeiler gegen einen Flugzeugabsturz gesichert ist. Das Umweltministerium ┬╗ hatte die Untersuchung nach den Terroranschl├Ągen in den USA vom 11. September 2001 in Auftrag gegeben.

Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums sagte zu dem Bericht, es sei eine Tatsache, dass Atomkraftwerke ├╝berall in der Welt nur bedingt gegen gezielte oder unfallbedingte Flugzeugabst├╝rze gesichert seien. Dies gelte auch f├╝r Atomkraftwerke in Deutschland. Zu den Ver├Âffentlichungen ├╝ber die Ergebnisse der GRS-Studie nehme das Ministerium aber grunds├Ątzlich keine Stellung, um einen gezielten Missbrauch m├Âglichst auszuschlie├čen.

Am 2.6.07 wurde gemeldet, dass ein russisches Atomm├╝lllager bei Murmansk zu explodieren droht. Die Folgen f├╝r Europa k├Ânnen die von Tschernobyl ├╝bertreffen. Die Lagerung von 21000 ausgebrannten Brennst├Ąben begann etwa 1980 als ├ťbergangsl├Âsung f├╝r 5 Jahre. Seitdem geschah nichts und jetzt ist das Lager undicht.
Glaubt irgend jemand, dass Schlampereienin Zukunft nicht mehr vorkommen w├╝rden? 

Sicherheit
Beispiel Japan: Bisher (2007) sind 97 schwerwiegende Vorf├Ąlle in 12 AKWs bekannt geworden, darunter Br├Ąnde und unkontrollierte Kettenreaktionen.
Wichtig f├╝r Aichwald sind die AKW’s, die im Umkreis von 40 km liegen, weil in diesem Umkreis in Tschernobyl die allergr├Â├čten Verstrahlungen aufgetreten sind.
Das Atomspaltungs-Kraftwerk Neckarwestheim I hatte seit dem Anfang 1976 bis jetzt 27 St├Ârf├Ąlle!
Das Atomspaltungs-Kraftwerk Neckarwestheim II hatte seit dem Anfang 1989 bis jetzt 18 St├Ârf├Ąlle!
Neckarwestheim I soll 2009 , Neckarwestheim II soll 2022 abgeschaltet werden.

Wenn die AKW’s l├Ąnger als vorgesehen laufen w├╝rden, w├╝rden die Betreiber viele Milliarden Euro zus├Ątzlichen Gewinn machen. Warum legt die Regierung nicht fest, dass diese Gewinne auf die Kunden umgelegt werden m├╝ssen ,also der Strompreis stark reduziert wird? Wir B├╝rger tragen das volle Risiko mit unserer Gesundheit und unserem Leben!

Keine Versicherung der Welt ist bereit, AKW’s zu versichern.
Die Versicherungen wissen offenbar, warum sie diese Art der Versicherung ablehnen.  Uns B├╝rgern wird aber vorget├Ąuscht, die Atomkernspaltungskraftwerke seien harmlos.
Der Gewinn geht ans Unternehmen, das Risiko tragen wir B├╝rger bez├╝glich Gesundheit, Arbeitsplatz und Heimat.
W├Ąren AKW┬┤so versichert wie z.B. Autofahrer, so w├╝rde 1 kWh 50 Cents kosten. Damit w├Ąre der Atomstrom von Anfang an nicht konkurrenzf├Ąhig gewesen! Dies ist ein Beweis, dass der Preis von Atomstrom von Anfang an subventioniert war und ist. 
Weitere Info: 
www.atomhaftpflicht.de 

Subventionierung von Atomstrom:
Seit 1950 haben unsere Volksvertreter den Atomstrom mit 165 Milliarden Euro subventioniert - weil der Atomstrom sonst viel zu teuer w├Ąre!
Auch die Endlagerung und den Abbau alter Anlagen sollen wir Steuerzahler bezahlen!
 

Ein wichtiger Hinweis f├╝r Aichwald- im Abstand von 40 km von Neckarwestheim
Um f├╝r einen atomaren Zwischenfall halbwegs vorbereitet zu sein, sollten Sie schon jetzt an folgendes denken:
Zweiw├Âchiger Vorrat an lagerf├Ąhigen Lebensmitteln, Wasser (2,5 Liter pro Person und Tag), Medikamente (wichtig: Kaliumjodidtabletten – erh├Ąltlich in der Apotheke), Toiletteartikel, Babynahrung, Tierfutter, Batterien, Kerzen, usw. Apropos Batterien: Ein batteriebetriebenes Radio kann Leben retten - wegen der Warnungen, Hinweise, Katastrophenberichte und Entwarnung”.
Glauben Sie wirklich, dass dies hilft? Haben Sie ├╝brigens einen strahlensicheren Keller mit entsprechenden Filtersystemen? Was machen Sie, wenn Sie lebend aus Ihrem Keller kommen und Garten, Haus und Arbeitsstelle sind verstrahlt?
Sie werden evakuiert und d├╝rfen 50 Jahre weder zur Wohnung noch zu der Arbeitsst├Ątte zur├╝ckkehren. Ferner sind Sie durch die Verstrahlung todkrank. Das AKW bezahlt nichts, da es nicht versichert ist - weil der Atomstrom sonst viel zu teuer w├Ąre!
Lesen Sie auch bitte:
Gefahrenquelle Atomkraftwerk Neckarwestheim
bei http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-neckarwestheim.html
Weitere Hinweise auf die Gefahren lesen Sie bei www.deutscheumweltstiftung.de

ÔÇ×Die letzte Stimme, die man h├Ârt, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unm├Âglich!"“
Peter Alexander Ustinov

Gewinn:
Wie lukrativ das Betreiben von AKW’s ist, kann man sich ausrechnen:
Ein einziger Tag Stillstand von z.B. Philipsburg kostet den Betreiber 500 000 Euro.
             2006 wurden 20 Milliarden kWh Strom exportiert - soviel, wie 3 AKW’s erzeugen.
Durch deren Stillegung w├╝rde der Strom im deutschen Netz nicht fehlen!

R├╝ckbau von Wiederaufbereitungsanlagen (WAK)
Im Juli 2005 wurde bekannt, dass der R├╝ckbau der Wiederaufbereitungsanlage in Karlsruhe etwa
 2 Milliarden Euro kosten wird. Davon bezahlt der Bund 1 840 000 000 Euro, 
den Rest von 160 000 000 Euro bezahlt Baden-W├╝rttemberg. Diese Kosten werden also nicht auf den Strompreis aufgeschlagen, wieder ein Hinweis, dass der Preis von Atomstrom subventioniert ist. 
Der R├╝ckbau wird jeweils 12 Jahre dauern. Niemand hat bis jetzt gesagt, wieviel C02 dabei entsteht.

Keine andere Energiegewinnung
ist mit so vielen Opfern und Leid f├╝r Menschen, Tiere und die Natur verbunden, wie die Atomenergie.

Endlagerung:
Niemand in der Welt hat bis jetzt daf├╝r eine L├Âsung, wie wir unsere radioaktiv strahlenden R├╝ckst├Ąnde f├╝r rund 300.000 Jahre entsorgen k├Ânnten - seit 60 Jahren! . Wie sollen wir die Lagerstellen auch nur 10.000 Jahre sichern vor Erdkrusten-Verschiebungen oder Wassereinbr├╝chen? 10.000 Jahre ist nur die Zeitspanne von heute bis in dieSteinzeit zur├╝ck. Wer kann sich diese Zeitspanne vorstellen, geschweige denn 300.000 Jahre? Dies ist ein unkalkulierbares Risiko. Nat├╝rlich d├╝rfen  die Endlagerst├Ątten nicht in Vergessenheit geraten. Doch wer wird Mahnwachen f├╝r 300.000 Jahre aufstellen? Wer wird die radioaktiven R├╝ckst├Ąnde nach z.B. 10.000 Jahren bei einem drohenden Wassereinbruch auslagern? Etwa der Konzern, der die R├╝ckst├Ąnde erzeugte und den Profit eingestrichen hatte? Oder wer? Nat├╝rlich wieder die Allgemeinheit.
Nochmals ein Vergleich: Stellen Sie sich bitte mal vor, vor 10 000 Jahren h├Ątte man ein Endlager gebaut und noch heute sitzen die W├Ąchter davor und sagen, dass das Lager nochmal 290 000 Jahre bewacht werden muss. Und wievielen verschiedenen Nationalit├Ąten die W├Ąchter in den 10 000 Jahren angeh├Ârt hatten!
Die Bundesregierung verlangt eine Lagerzeit von 1 Million Jahren. Glaubt irgend jemand, dass solch ein Endlager realistisch ist?
Atomm├╝lllager Asse: Schon nach 30 Jahren Wassereinbruch.
Wie die Experten sich doch t├Ąuschen k├Ânnen!

Bei der Berechnung des CO2, das durch Atomstrom entsteht, wurde die Berechnung weggelassen, was das Betreiben der Endlagerst├Ątten w├Ąhrend 300 000 Jahren an CO2 -Emission verursacht!!!
Allerdinds wird diese Menge gering sein, weil es ja in etwa 100 Jahren keinen Strom mehr aus Uran oder fossilen Brennstoffen mehr geben wird.

Zukunft der Atomenergie
In etwa 50 Jahren geht das Uran zu Ende. Die Zukunft der Atomenergie ist die Halbwertszeit des Atomm├╝lls. 300.000(!) Jahre strahlt Plutonium, erst dann hat es seine Gef├Ąhrlichkeit verloren!

Urananreicherung
Das nat├╝rliche Uran besteht aus einem Gemisch von 99,3% Uran 238 und 0,7% Uran 235. F├╝r Brennst├Ąbe braucht man nur Uran 235, das auf etwa 4% angereichert sein muss. F├╝r Atombomben braucht man nur Uran 235, das auf etwa 90% angereichert sein muss.
Zur Anreicherung verwendet man Zentrifugen. Eine Zentrifuge reicht nicht, weshalb man viele Zentrifugen hintereinander schaltet. Wenn nach der letzten 4% Uran 235 erreicht sind, kann man wieder von vorne anfangen. Deshalb k├Ânnen mit jeder Urananreicherungsanlage entweder Brennst├Ąbe mit 4% oder bombenf├Ąhiges Material hergestellt werden.

Weitere interessante Fakten zur Atomenergie finden Sie
bei 
www.ews-schoenau.de
u.a. mit den Themen:
Risikotechnik Atomkraft
Was hat Atomenrgie mit Atomwaffen zu tun?
M├╝llmacher Atomkraft
Warum Atomenrgie das Klima nicht retten kann
Was kostet uns die Atomenergie?
Arbeitgeber Atomkraft?

Kernfusion
Im Juni 2005 wurde vereinbart, dass der internationale Kernfusionsreaktor Iter in Frankreich gebaut werden soll. An dem auf 30 Jahre angelegten  ITER-Projekt sind die Europ├Ąische Union, China, Russland, S├╝dkorea, die USA und Japan beteiligt. Fertigstellung 2015, geplante Kosten 9,6 Milliarden Euro, davon zahlt 50 % die EU: Baukosten 4,6 Mia,  Betriebskosten etwa 265 Millionen Euro j├Ąhrlich, Forschungsbetrieb 20 Jahre lang.
Bisherige Ausgaben f├╝r die Kernfusion :
1992 - 1997  1,8 Milliarden DM von Europa:.
1998 - 2001: 4 Milliarden Mark von Europa:.
Bisher wurde einmal im Kernfusionsreaktor Jet in England am 9. November 1991 ganz kurz - zwei Sekunden lang - Energie erzeugt.  Dabei wurden nur 65 Prozent der aufgewendeten Energie zur├╝ckgeliefert. Schon 1933 war sich der Physiker Ernest Rutherford sicher, dass man aus einer Kollision von Atomkernen niemals mehr Energie gewinnen k├Ânne, als man zur Durchf├╝hrung des Zusammensto├čes aufgewendet habe.
Von ITER w├╝nscht man sich  500 Megawatt Leistung, die f├╝r 400 Sekunden anhalten soll
Bei der Kernspaltung wird der gro├če Atomkern des Urans gespalten. Bei der Kernfusion werden Bestandteile des Wasser - Deuterium und Tritium - miteinander so verschmolzen, wie es immer in der Sonne geschieht - bei bis zu 200 Millionen Grad. Da kein Material dieser Temperatur standh├Ąlt, wird das Gas-Plasma  aus Deuterium- und Tritiumkernen mit Hilfe extrem starker Magnetfelder in einer Vakuumkammer  in der Schwebe gehalten. Dies ist ein Forschungs- Kernproblem.  Ferner mu├č erst erst eine L├Âsung gefunden werden, um die k├╝nstliche Kernfusion ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum zum Brennen zu bringen. Bisher gelang es nicht, die Fusionstemperatur von 100 Millionen Grad im Plasma konstant zu halten. Die Folge: Die Fusion erlosch fast sofort nach ihrer "Z├╝ndung" wieder. Theoretische physikalische L├Âsungen f├╝r das Problem zeichnen sich erst im Ansatz ab, ihre technische Realisierung d├╝rfte Jahre bis Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Manche Physiker zweifeln immer noch daran, dass es ├╝berhaupt gelingt, eine konstante Fusion zu erzeugen. Ferner wird das Material der Vakuumkammer, in der die Fusion stattfindet, bei l├Ąngerer Reaktionszeit zerst├Ârt und zudem verstrahlt. Haltbarere Stahllegierungen f├╝r die Brennkammer sind erst noch zu entwickeln.
Als Abfall entsteht aus der Kernfusion Helium. Nur das Material der Vakuumkammer wird radioaktiv, das  etwa 100 Jahren endgelagert werden muss.
Auf dem Weg zu kommerziellen Fusionskraftwerken ist ITER  nur ein Zwischenschritt. Die Anlage soll zeigen, dass ein Fusionsplasma dauerhaft aufrechterhalten werden kann. Das Experiment soll die Voraussetzungen f├╝r eine Demonstrationsanlage namens DEMO schaffen, die alle Funktionen eines Kraftwerks besitzt. DEMO soll auch eine Bauzeit von etwa 10 Jahren und eine Forschungsdauer von 20 Jahren haben. ├ťber DEMO wird in etwa 20 Jahren entschieden werden.
Selbst optimistische Forscher sch├Ątzen, dass es noch mindestens noch 50 - 80 Jahre dauern wird, bis der erste kommerzielle Fusionsreaktor Strom f├╝r die Bev├Âlkerung - die ja alles bezahlt-  liefern wird. Seine Technik w├Ąre eine der kompliziertesten Ingenieurleistungen, die die Menschheit hervorgebracht hat.
Doch:  Manche Physiker zweifeln immer noch daran, dass es ├╝berhaupt gelingt, eine konstante Fusion zu erzeugen.

Pers├Ânliche Meinung des Webmasters:
Der Webmaster fragt sich, ob Riesenkraftwerke in Zukunft ├╝berhaupt sinnvoll sind. Was geschieht, wenn es ausf├Ąllt? Heute schon bricht die Stromversorgung in den USA gerne dann zusammen, wenn nur ein einziges gro├čes Kraftwerk ausf├Ąllt, weil die Reserveenergie nicht rasch genug bereitgestellt werden kann.
W├Ąren nicht zahllose dezentrale Kleinkraftwerke auf der Basis von Biomasse und Erdw├Ąrme sinnvoller - jede Stadt erzeugt ihre eigene Energie- um in einem Netzwerk die Energieversorgung sicherzustellen und die Stromverluste durch lange Leitungen zu verringern?

Au├čerdem: J├Ąhrlich sterben 9 Millionen Menschen durch Hunger und wir B├╝rger geben solche Unsummen f├╝r die Fusionsforschung aus!
Strom aus Biomasse und Erdw├Ąrme gibt es bereits!

100 Gute Gr├╝nde gegen die Atomenergie
finden Sie bei
http://100-gute-gruende.de/index.xhtml  .

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