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Solarbundesliga: Aichwald liegt an 3. Stelle im Kreis ES.
 Deutschland hat unendlich viel Erneuerbare Energien:
 Biomasse, Geothermie, Sonnenenergie,  Wasserkraft, Windenergie.

Saubere Energie - Entwicklungsprogramm

Aichwald ist dabei

Energiekonzept für Aichwald bis 2050

Zusammenfassung
Alle ausführlichen Begründungen finden Sie weiter unten.

Es ist absehbar, dass Deutschland und damit auch Aichwald in etwa 40 Jahren
keine atomare und fossilen Energien mehr kaufen kann, weil z.B. Russland,
die USA und China die Ressourcen selber verbrauchen und nicht mehr verkaufen.

Im zweiten Energie-Strategie-Bericht (13.11.2008) fordert die EU-Kommission: "Wir müssen den Teufelskreis steigenden Energieverbrauchs und steigender Energieimporte durchbrechen".
(2006 erhielt die EU 33% des Öls, 42% des Erdgases und 26% der Steinkohle aus Russland).
2008 ist der Begriff “Energiesicherheit” in Brüssel hoch aktuell geworden.

Wir müssen uns von unserer geradezu sklavischen Abhängigkeit
von fossilen Energiequellen befreien!

Energetische Unabhängigkeit für Güssing
Dieses Konzept, vor 10 Jahren erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, löste großes Gelächter aus. „Das geht doch nicht“, war noch die harmlose Antwort der so genannten Experten.
Heute ist die Stadt (Energie)unabhängig und hat noch zusätzlich viele 100 Arbeitsplätze dazu gewonnen.

Energie-Entwicklungsprogramm für Aichwald
Unser Fahrplan in die Energie-Zukunft basiert auf 3 Säulen:

A. Energiebedarf bis 2050 halbieren
     durch Energie-Einsparungen, durch bessere Energie-Effizienz
     und durch Solararchitektur

B. Energie aus Öl, Gas, Kohle u. Uran auslaufen lassen.

C. Erneuerbare Energien verwenden:
     Dezentralisierte, autarke Energieversorgung für Aichwald bis 2050 aufbauen
     aus Biomasse, Solarenergie und Erdwärme.

Diese Vorgehensweise ist in diesem Bild 1 dargestellt:

 Bild 1

Zeitplan
Wir gehen nur von heute bekannten Techniken aus.
Wir erwarten, dass etwa im Jahr 2050 folgende Situation bestehen wird:

  • Zum Betreiben von Heizungen, Autos und Elektrogeräten gibt es keine atomare oder fossile Energie mehr.
  • Alle neuen Häuser werden als Passivhaus mit Solararchitektur erbaut. Sie benötigen keine Heizung mehr.
  • Altbauten haben Öko-Heizungen, die auch Strom erzeugen. Alle Dächer haben Solaranlagen.
  • Es fahren nur noch mit Ökostrom betriebene Elektroautos.
  • Die Gemeinde Aichwald sollte dann ein Biomasse-Kraftwerk besitzen, das Strom und Bio-Erdgas erzeugt, das in die Gasleitungen eingespeist wird. Das schafft Arbeitsplätze in Aichwald.
  • Die Gemeinde Aichwald sollte dann ein Tiefengeothermie-Kraftwerk besitzen, um z.B. auch die Nachbargemeinden mit Ökostrom zu beliefern. Das schafft Arbeitsplätze in Aichwald.


Ende der Zusammenfassung.
Begründungen, Umsetzungsvorschläge, den vollständigen Zeitplan und Tipps finden Sie nun weiter unten:

 

Wozu Umweltschutz?
Umweltschutz ist eigentlich Schutz des Menschen.

Mangelhafter Klimaschutz wird unermessliches menschliches Elend mit sich bringen.
Ohne saubere Umwelt können wir Menschen nicht gut und gesund leben:

      Der Boden stirbt.
      Das Wasser stirbt.
      Die Luft stirbt.
      Der Wald stirbt.
      Die Tiere sterben
            
      Hurra
         wir leben!
      Edition Klaus Staeck

Ohne gesunde Menschen kann die Wirtschaft nicht florieren.
Wenn wir unser Mitwelt nicht schützen, entziehen wir uns selbst unsere Lebensqualität.

Ferner:
Unternehmen setzten 2006 mit regenerativen Energien nicht nur rund 22,9 Milliarden Euro um,
die Zukunftsbranche sichert derzeit auch 214.000 Arbeitsplätze - Tendenz steigend.
Auf die Frage: “Was habe ich davon?” kann man die gleiche Antwort geben
wie auf die Frage “Warum soll ich Kindern Vorbild sein?”.
 

Energie-Entwicklungsprogramm
Zum Energietag in Aichwald am 22.9.2007 haben wir unser Energie-Entwicklungsprogramm von 2001 weiterentwickelt:

Es ist absehbar, dass Deutschland und damit auch Aichwald in etwa 40 Jahren
keine atomare und fossilen Energien mehr kaufen kann, weil Russland,
die USA und China die Ressourcen selber verbrauchen und nicht mehr verkaufen.
Wir müssen uns von unserer geradezu sklavischen Abhängigkeit von fossilen Energiequellen befreien!
Im zweiten Energie-Strategie-Bericht (13.11.2008) fordert die EU-Kommission: "Wir müssen den Teufelskreis steigenden Energieverbrauchs und steigender Energieimporte durchbrechen".
(2006 erhielt die EU 33% des Öls, 42% des Erdgases und 26% der Steinkohle aus Russland)

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie schreibt:
Wir nutzen die Ressourcen, als hätten wir vier Erden. Doch wir haben nur einen Planeten, mit dem wir sorgsam umgehen müssen. Das heißt nachhaltig leben und wirtschaften.

Vom Bundestag lesen wir:
Heute ist es durch viele Gutachten und Studien bewiesen, dass sich Deutschland bis 2050 vollständig mit Erneuerbaren Energien versorgen kann. Dies ist auch deshalb nötig, weil Deutschland durch die Verknappung von Öl, Gas und Uran bis 2050 nicht mehr in der Lage sein wird, diese Ressourcen auf dem Weltmarkt einzukaufen:
Die größte Nachfrage wird in China, Japan und Indien entstehen. Bereits heute öffnet China alle vier bis fünf Tage ein neues Kraftwerk, das ein Gigawatt produzieren kann. Vergangenes Jahr entsprach der Energiezuwachs im Reich der Mitte dem Jahresverbrauch in Großbritannien. In den kommenden zehn Jahren wird ein Zuwachs erwartet, der dem Energieverbrauch von ganz Europa entspricht. Wenn Europa seine Energiepolitik nicht ändert, werde es in wenigen Jahren mit China und Indien um Ressourcen wetteifern, die nicht für alle reichen können, prognostiziert van Hulst. Auch Gas biete keine Alternative. Die Gasimporte müssten bis 2030 um das Eineinhalbfache steigen - zwei Drittel dieses Zuwachses kämen aus Russland, dem Mittleren Osten und Nordafrika. "Das Investitionsverhalten dieser Länder lässt schon jetzt voraussagen, dass sie den Bedarf nicht decken werden", sagt van Hulst.
Quelle:
http://www.bundestag.de/dasparlament/2007/10/EuropaWelt/14192493.html   

Deshalb gibt es für Deutschland nur eine Lösung: Wir müssen bis etwa 2050 uns selbst mit Energie versorgen und unabhängig von Energie-Importen werden.

Konsequenzen für Aichwald
Es ist also absehbar, dass Aichwald in etwa 40 Jahren keine Energie mehr zu erschwinglichen Preisen kaufen wird können.
Die Aichwälder können heute entweder den Kopf in den Sand stecken und später mit den Zähnen knirschen  oder z.B. ab sofort auf folgende Ziele hinarbeiten:


Energie-Entwicklungsprogramm für Aichwald
Unser Fahrplan in die Energie-Zukunft basiert auf 3 Säulen:

A. Energiebedarf bis 2050 halbieren
     durch Energie-Einsparungen, durch bessere Energie-Effizienz
     und durch Solararchitektur

B. Energie aus Öl, Gas, Kohle u. Uran auslaufen lassen.

C. Erneuerbare Energien verwenden:
     Dezentralisierte, autarke Energieversorgung für Aichwald bis 2050 aufbauen
     aus Biomasse, Solarenergie und Erdwärme.

Diese Vorgehensweise ist in diesem Bild 1 dargestellt:

 Bild 1, Quelle; Dieses Bild für Aichwald wurde angeregt durch das Buch: Long-Term Integration of Renewable Energy Sources into the European Energy System von The Group LTI-Research, 1998, ISDN 3-7908-1104-1. Beteiligt waren folgende Forschungsinstitute: Centre de Recherche sur l’environment et le Dévelopement (CIRED) Paris,
Faculte Polytechnique de Mons (Belgien), Roskilde University (Dänemark), Wuppertal Institut, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (Mannheim).
Das Bild gilt  auch für ganz Europa.

Zur Umsetzung des Energieprogramms einige Hinweise:

Zu 1: Wie kann ich z.B. jährlich 1,5% Energie aus Öl, Gas, Kohle, Uran einsparen?
         Z.B.

  • Heizungsregelung, Umwälzpumpen, Zirkulationspumpen optimieren
  • Standby-Betrieb vermeiden, sparsamere Elektrogeräte verwenden
  • Sparsameres Auto verwenden, intelligent autofahren statt mit dem Bleifuß
  • weniger Flugreisen
  • Recyclingpapier verwenden
  • Eine Öl- oder Gas-Heizung verwenden, die auch Strom erzeugt (BHKW)
  • Haus isolieren
  • Passivhaus kaufen und nie wieder heizen müssen

Was ist gemeint mit “jährlich 1,5 % Energie einsparen”:
Beispiele:
Strom:
Wenn ein Haushalt z.B. 4000 kWh Strom jährlich verbraucht, so wären 1,5% davon 60 kWh.
Im ersten Jahr spart man also 60 kWh ein, im 2.Jahr wieder 60 kWh usw, nach  10 Jahren braucht man nur noch 3400 kWh, nach 20 Jahren 2800 kWh, nach 30 Jahren 2200 kWh, nach 34 Jahren braucht man nur noch 2000 kWh Strom jährlich.
Wer aber sofort sauberen Strom kauft, reduziert seine bisherige  Umweltbelastung durch Atomstrom sofort gegen Null - und wird vom Stromkonzern unabhängig.
Auto:
Hat man bisher 8 Liter pro 100 km verbraucht, so kann man das nächste Auto mit 5,2 Liter pro 100 km kaufen. Ersparnis: 35 % jährlich. In 20 Jahren kann man dann ein Auto mit 4 Liter pro 100 km kaufen: Ersparnis insesamt 50 % . Vermutlich gibt es bis dahin auch schon Elektroautos, die man mit Ökostrom “betankt”.
Heizung:
Wenn man 4000 Liter Heizöl jährlich benötigt, kann diese Menge z.B. durch Optimierungen der Heizung, Absenken der Raumtemperatur um 1 °C uws. verringert werden. Wird z.B. nach 15 Jahren eine Holzpelletheizung eingebaut, so hat man den Ölverbrauch bereits um 100% reduziert. Baut man ein Blockheizkraftwerk ein, so erzeugt man außer Wärme auch noch zusäzlich Strom.
Flugzeug:
Flugzeuge tragen stark zur Klimakatastrophe bei. 10000 Flug-km verursachen etwa 5000 kg CO2.
Ist man bisher 20 000 km jährlich geflogen, kann man jetzt jährlich 300 Flug-km einsparen.
Ausserdem kann man ab sofort Ausgleichszahlungen für die verursachten Luftverschmutzungen bezahlen,
Sie können eigene Flug - CO2- Emission ab sofort durch Ausgleichszahlungen an z.B. Atmosfair oder Myclimate ausgleichen. Andere Anbieter sind nicht gemeinnützig, siehe auch die Seiten
 “Was ich selbst tun kann” und “Saubere Luft”.

Fazit:
Wir meinen, dass Jeder mit heutigen Mitteln bis in 40 Jahren seinen Energiebedarf leicht um 50 % senken kann. Dies kann evtl. die zu erwartenden Preissteigerungen für atomare und fossile Energie auffangen. Außerdem tut das dem Umweltgewissen und dem Geldbeutel gut.

Übrigens wird ein B.A.U.M - Energiesparbuch für rund 10 Euro angeboten, bei dem die Werbung verspricht:
Singles können mit Hilfe des Buchs pro Jahr 4 Tonnen CO2 oder 1.400 Euro einsparen; ein 4-Personen-Haushalt schafft bis zu 8 Tonnen Kohlendioxid jährlich. Das sind über 3.000 Euro mehr im Geldbeutel. Quelle:
http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/rezensionen/11855.php .

 Zu 2: Wie kann ich erneuerbare Energien anwenden?
         Z.B.

  • Sauberen Ökostrom kaufen
  • Photovoltaikanlage installieren oder sich an einer beteiligen
  • Heizen mit Holz, Bio-Erdgas, Bio-Öl oder Bio-Öl-Blockheizkraftwerk
  • Auto mit Bio-Öl betreiben, Elektroauto mit Ökostrom betreiben
  • Solarthermie installieren
  • Erdwärmeheizungen mit Ökostrom betreiben

Zu 3: Wie kann ich erneuerbare Energien fördern?
         Z.B.

  • Vereine unterstützen, z.B. Eurosolar, Bund der Energieverbraucher,
    Solarenergie-Förderverein, Greenpeace, BUND, WWF, NABU, usw.
  • Sich an Gemeinschaftsanlagen beteiligen
  • Freunde zum Mitmachen ermutigen
  • Info zum derzeitigen Energieverbrauch von Haushalten: 
    50% für Heizung
    30% für Kraftstoff
    20% für Strom aus der Steckdose 


Es ist also sinnvoll, auf allen drei Gebieten sofort aktiv zu werden.
Dazu bedarf es keiner Forschung und keiner Forschungsgelder.
Alles ist bereits vorhanden und nutzbar, siehe oben Punkt 2.
Die Nutzung von Wind, Wasser und Wasserstoff ist für Aichwald bis jetzt nicht realistisch.

Wie kann Aichwald das Ziel erreichen ?
Wenn der politische Wille vorhanden ist, dann z.B.:

  • Verbreitung der Erneuerbare Energien in immer mehr Haushalten
  • Verbreitung der Erneuerbare Energien in immer mehr Firmen und Betrieben
  • Vorbildfunktion der Gemeindeverwaltung
  • Stärkung der Landwirtschaft und Forstwirtschaft durch Erneuerbare Energien.
    Der Landwirt wird zusätzlich Energie- und Rohstoffwirt.
  • Finanzierungskonzepte für Investitionen in Erneuerbare Energien.
  • Preise für motivierende Beispiele in der Gemeinde.

Zusätzlich braucht die Gemeinde Aichwald ein Biomassekraftwerk und ein Erdwärmekraftwerk.
Mit Biomasse ist stets “Ethische Biomasse” gemeint, also vor allem Biomasse-Reste und Biomasse, die nachhaltig, umwelt-, naturverträglich und ethisch vertretbar erzeugt wurde, siehe Seite “Biomasse, Bioenergie”.

 


Vision für Aichwald:

Wenn alle zusammenwirken
alle Bürger,
alle Schulen,
alle Gewerbetreibenden,
alle Vereine
alle Fraktionen,
der Gemeinderat
und die Gemeindeverwaltung
 
dann
werden wir in Aichwald unsere
Energieversorgung weiter dezentralisieren,
die Ressourcen schonen und
Emissionen vermeiden können
 und so die notwendige Energiewende unterstützen
 

Unsere Hochspannungsleitungen in Aichwald werden wir dann benötigen, um den sauberen Aichwalder Strom einzuspeisen und nach Stuttgart zu verkaufen!

Beispiel: Stadt Fellbach
Schon vor 10 Jahren wurde das erste CO2 Sparprogramm vom Gemeinderat beschlossen. Dadurch wurden bis jetzt, Mai 2007, rund 2700 Tonnen CO2 eingespart.
Durch die Verwendung Erneuerbarer Energien konnten weitere 3500 Tonnen CO2 eingespart werden. Jetzt wird geprüft, wie man die restlichen 4900 Tonnen CO2 reduzieren kann,
siehe auch
http://www.fellbach.de/buergerservice/umwelt/themen/194.asp

Politischer, ökologischer Wille in Aichwald
Gemeindeverwaltung und Gemeinderat könnten erstellen:
       >  Zielvereinbarungen zum Klimaschutz
       >  Energiepolitisches Arbeitsprogramm
       >  Energiesenkungsprogramm für die Gemeindeliegenschaften.
       >  Bauleitplanungen für neue Baugebiete:
           Solararchitektur vorschreiben und Passivhäuser.

 

Denkbarer Zeitplan zur Einführung erneuerbarer Energien in Aichwald

Der nachfolgende Zeitplan basiert auf heute verfügbaren Technologien:

Strom

 

 

2007 bis 2015

 

 

Alle Bürger, Betriebe und die Gemeindeverwaltung kaufen ab jetzt Ökostrom. Einsparung: 20% alte Energien.

 

Sonnenstrom
erzeugen

Ab 2020

Alle Süd-Dächer und Flach-Dächer Aichwalds besitzen Photovoltaikanlagen und erzeugen Ökostrom

Heizungen
in
isolierten
Altbauten

 

2007 bis 2020
 

Alle neuen zu installierenden Heizungen erzeugen sowohl Wärme als auch Ökostrom im eigenen Blockheizkraftwerk:
Die BHKW werden zunächst mit Pflanzenöl, später auch mit Bio-Erdgas betrieben. Dazu Heizungsunterstützung durch Solarthermie oder Nachtspeicherheizungen mit Ökostrom.
 

Heizungen
in
Neubauten

2020 bis 2050

Es werden nur noch Passivhäuser und Plus-Energie-Häuser in Solararchitektur gebaut, die keine Heizungen mehr benötigen.

Autoantriebe

2007 bis 2020
2020 bis 2030


Ab 2030

Neue Autos fahren mit Pflanzenöl.
Neue Autos fahren mit Pflanzenöl oder Bio-Erdgas.

Es gibt Elektroautos, die mit Ökostrom fahren.

Biomasse-
Kraftwerk
in Aichwald

2020
Betriebs-
beginn

Es wird Bio-Erdgas und Ökostrom erzeugt. Das Bio-Erdgas wird in das Gasnetz eingespeist und steht allen Bürgern zu Verfügung – wie auch der Ökostrom.

Tiefen-
geothermie-
Kraftwerk
in Aichwald

2040
Betriebs-
beginn

Weil Aichwald auf der Höhe liegt, bohren wir nicht nur 5000m tief, sondern 5200m tief.
Es wird Ökostrom erzeugt.

 

 

 

Nach 2050

 

Es gibt nur noch Ökostrom
Es gibt nur noch Ökostrom-Elektroautos
Es gibt nur noch Altbauten mit Blockheizkraftwerken

Neubauten gibt es nur noch als Plus-Energie-Häuser, die keine Heizung mehr benötigen.

Alte Energien:
Energie aus Öl, Erdgas, Uran, Kohle.
Diese Vorräte reichen noch etwa 50 Jahre. Wegen der zunehmenden Ressourcenknappheit werden die alten Brennstoffe unweigerlich immer teurer werde. In etwa 50 Jahren werden sie zu kostbar sein, um sie zu verbrennen.

Neue Energien für Aichwald:
Pflanzenöl, Bio-Erdgas, Sonnenstrom aus Photovoltaik, Sonnenwärme für Warmwasser, Energie aus Biomasse und Erdwärme.
Bio-Erdgas wird das Biogas aus Biomasse genannt, das in die vorhandenen Gasleitungen eingespeist werden kann. Europaweit gerechnet, kann Europa damit von Erdgasimporten aus fremden Ländern unabhängig werden.
Die Wasserstofftechnologie wird hier noch nicht berücksichtigt, weil deren Entwicklung noch nicht absehbar ist.

Dezentrale Energieversorgung für Aichwald
Die Kernfusionsenergie  wird hier nicht berücksichtigt, weil damit keine dezentrale Energieversorgung möglich sein wird. Damit Aichwald frei von der absoluten  Abhängigkeit von Energiekonzernen werden kann, könnte Aichwald bis in 40 Jahren zwei dezentrale Kraftwerke  aufbauen und z.B. in einem gemeindeeigenen Energieversorgungsunternehmen betreiben, was auch viele Arbeitsplätze schaffen würde:
       A. Ein Biomasse-Kraftwerk, um Bio-Erdgas fürs Gasnetz zu erzeugen und zu verkaufen.
       B. Ein Tiefengeothermie-Kraftwerk mit einer etwa 5200m tiefen Bohrung,
            um Ökostrom zu erzeugen und nach Stuttgart zu verkaufen:

Energieeinsparungen beim Heizen:
Altbauten:

Fenster, Wände, Dächer und Fußböden isolieren und wärmedämmen.
Heizen mit ökologischen Blockheizkraftwerken, die sowohl Wärme, als auch Ökostrom erzeugen. BHKW haben einen viel höheren Wirkungsgrad als unsere heutigen Heizungen.
Neubauten:
Die wesentliche Einsparung wird sein, Plus-Energiehäuser in Solararchitektur zu bauen, die keine Heizung benötigen und ihren Energieüberschuss ins Stromnetz einspeisen.

Einladung zur Mitarbeit bei der Lokalen Agenda:
Wie Sie sehen, haben wir einiges bereits in Angriff genommen. Um aber neue Projekte bearbeiten zu können und bestehende fortzuführen, laden wir alle Aichwalder Bürgerinnen und Bürger ein,  sich zu engagieren und bei der Lokalen Agenda aktiv mitzuwirken. Wer jetzt mitspricht, kann etwas erreichen. Mischen Sie sich ein und gestalten Sie mit uns den Zukunftsprozess unserer Gemeinde. Weitere Ideen und Projekte sind gefragt und warten auf ihre Bearbeitung, siehe www.Agenda-Aichwald.de
Denn Agenda heißt wörtlich übersetzt: „Was zu tun ist“.
 

Hier noch zusätzliche Informationen zu erneuerbaren Energien:

Nachricht vom 5.07.2006
Eine steigende Zahl von Landräten will künftig deutlich mehr erneuerbare Energien nutzen. Der Landkreis Potsdam Mittelmarkt will bis 2030 bereits zu 100 Prozent seinen Strom aus erneuerbaren Quellen gewinnen - ebenso die Landkreise Konstanz und Fürstenfeldbruck. Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Professor Wolfgang Methling sagt, dass sein Bundesland sich bis 2050 komplett mit erneuerbaren Energien versorgen können.

Aufgrund der Europäischen Studie, die oben unter dem Bild genannt wird, ergibt sich:
Die Realisierung dieses Energie-Szenarios in der EU könnte zu fünf Millionen neuen Arbeitsplätzen führen. Davon könnten weit über eine Million zukunftsfähige Jobs allein in Deutschland geschaffen werden.
Der Grund dafür liegt auf der Hand: in der solaren Kreislaufwirtschaft fließen die Ausgaben für Energien nicht ins Ausland, sondern zum Handwerk, dass Solar- und Biomasseanlagen installiert und wartet, zu den Bauern, die im Wald und auf den Feldern Biomasse anbauen und zu den Investoren, die zu regionalen Energieproduzenten geworden sind, je nach Region mit Windkraft, Wasserkraft, Biomasse, Geothermie, Solarstrom und Solarwärme.
In der Landkreisen Bad-Tölz- Wolfratshausen und Miesbach wurde ermittelt, dass von den Energieausgaben in Höhe von  467 Millionen Euro pro Jahr durch erneuerbare Energien eine Wertschöpfung von 291 Millionen Euro in den Landkreisen verbleiben könnte. Dank der Vorreiterrolle, die Deutschland bei den erneuerbaren Energien spielt, wird auch ein großer Teil der Anlagen hier produziert. So schaffen die erneuerbaren Energien heute (2006) schon 150.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Mit steigender Tendenz.

Weitere Information zum Thema “Erneuerbare Energien” finden Sie praktisch auf jeder einzelnen Seite dieser ganzen Homepage

Nachfolgend finden Sie zahlreiche Beispiele von bestehenden Anlagen zur Nutzung von Biomasse und von energieautarken Gemeinden: Bitte lesen Sie hier

Natürlich gibt es schon viele Bücher über die Energie-Wende,
auch z.B. von Dr. Hermann Scheer, MdB.
Wäre solch ein Buch nicht evtl. auch ein Geschenk zum nächsten Fest?
 

Im Januar 2010 gibt es erst 16 Bioenergiedörfer in Baden-Württemberg:

- Mauenheim (Ortsteil von Immendingen im Landkreis Tuttlingen)
- Berkheim (Landkreis Biberach)
- Dürmentingen (Landkreis Biberach)
- Grosselfingen (Zollernalbkreis)
- Hausen (Ortsteil von Rottweil im Landkreis Rottweil)
- Hochdorf (Landkreis Biberach)
- Lausheim (Ortsteil von Stühlingen im Landkreis Waldshut)
- Lippertsreute (Ortsteil von Überlingen im Bodenseekreis)
- Löffingen (Landkreis Breisgau-Hochscharzwald)
- Oberopfingen (Ortsteil von Kirchdorf im Landkreis Biberach)
- Pfalzgrafenweiler (Landkreis Freudenstadt)
- Randegg (Ortsteil von Gottmadingen im Landkreis Konstanz)
- Renquishausen (Landkreis Tuttlingen)
- Schlatt (Ortsteil von Hilzingen im Landkreis Konstanz)
- Wolpertshausen (Landkreis Schwäbisch Hall)
- St. Peter (Landkreis Breisgau-Hochscharzwald)

Wann wird Aichwald dabei sein?
Mehr info zu Bioenergiedörfern bei www.bioenergiedorf-bw.de


   © Energieteam der Lokalen Agenda Aichwald

 

 

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Suchen:
Wenn Sie z.B. zum Thema Pellet etwas suchen, können Sie bei einer Suchmaschine eingeben:   pellet site:Schurwald-SOLAR.de  .

Oder verwenden Sie die letzte Seite dieser Homepage: “Suchen” .
 

NS:

Täglich sterben etwa 25 000 Menschen an Hunger,
auch heute, an diesem Tag! 
Helfen Sie, spenden Sie – für Sie kostenlos -
eine Tasse Reis täglich durch Anklicken von 
www.thehungersite.com .
Und wollen Sie
www.thehungersite.com zu Ihrer Startseite machen?.
 

Oder eine andere Möglichkeit:
Machen Sie eine ethische Geldanlage, geben Sie einen ethischen Kredit,

       z.B. bei www.oikocredit.org/sa/bw/ .

 

Nichts auf der Welt ist so mächtig
wie eine Idee,
deren Zeit gekommen ist
 Victor Hugo

 

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