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Solarbundesliga: Aichwald liegt 2008 an 2. Stelle im Kreis ES.
 Deutschland hat unendlich viel Erneuerbare Energien:
 Biomasse, Geothermie, Sonnenenergie,  Wasserkraft, Windenergie.

Aichwald ist dabei

Elektrosmog

Zu diesem sehr umfangreichen Thema Elektrosmog k├Ânnen wir hier nur eine kurze und vereinfachende  ├ťbersicht geben ├╝ber die Bereiche, die f├╝r uns B├╝rger relevant sind. Dies reicht auch, da Sie sehr, sehr viele Detail- Informationen im Internet und in B├╝chern finden, siehe Hinweise am Schluss dieser Seite.

Eine neuere Information zum Elektosmog finden Sie auf  www.oekosophie.de

Wir haben uns seit Jahren mit Elektrosmog befasst und k├Ânnen Ihnen auch ein Messger├Ąt f├╝r diejenige elektro-magnetische Strahlung leihen, die durch unsere 230 Volt- Leitungen zu Hause entsteht.

Grundregel:

Stecker ziehen
oder mindestens gro├čen Abstand halten,
 


Elektro-magnetische Felder: (Abk├╝rzung = EMF)
Ein Draht, der am Stromnetz angeschlossen ist, sendet ein EMF aus.
Elektromotoren drehen sich, weil in den Wicklungen ein rotierendes EMF erzeugt wird.
Von schnurlosen Telefonen und Handys l├Âst sich ein EMF ab, wenn sie senden.
EmF gibt es seit knapp 200 Jahren. Der menschliche Organismus hat sich dagegen im Lauf von Millionen Jahren entwickelt, kann emF nicht wahrnehmen und hat sich noch nicht an EMF angepasst. Die langfristigen Folgen der emF auf unsere Zellen sind noch nicht bekannt.

Menschliche Zellen
Der Mensch besteht aus etwa 10 000 Milliarden Zellen. Jede Zelle hat in sich einen Stoffwechsel. Damit das m├Âglich ist, hat jede Zelle “Zellorgane”, z.B. Zellkern, Ribosomen, Retikulum, Diktyosomen, Lysosomen, Peroxysomen, Mitochondrien, Zytoplasma, Zellmembran.
Es gibt verschiedene Zellen, z.B. Keimzellen, Nervenzellen, Knochenzellen, Blutzellen, Killerzellen....Muskelzellen.
Nicht nur in jeder einzelnen Zelle gibt es den Stoffwechsel, sondern auch zwischen allen Zellen. Jede Sekunde laufen ├╝ber 2000 verschiedene chemische Reaktionen
im K├Ârper ab.
Jede Sekunde werden viele Millionen neuer Zellen gebildet und ebenso viele sterben ab.

Auswirkung von emF auf Zellen und Stoffwechsel
Die langfristigen Auswirkungen von Strahlungs-Stress auf unsere Zellen, z.B. Zellkern, Ribosomen, Retikulum, Diktyosomen, Lysosomen, Peroxysomen, Mitochondrien, Zytoplasma, Zellmembran oder Keimzellen, Nervenzellen, Knochenzellen, Blutzellen, Killerzellen....Muskelzellen und deren Stoffwechsel sind bis heute unbekannt.

Grenzwerte f├╝r EMF
Historie: Die Monitorbildschirme wurden in den USA erst strahlungs├Ąrmer produziert, nachdem Bildschirmarbeiterinnen missgebildete Kinder zur Welt gebracht hatten und M├Ąnner am grauen Star erkrankt waren.

Da die langfristigen Auswirkungen von Strahlungs-Stress auf unsere Zellen und deren Stoffwechsel bis heute unbekannt sind, werden die Grenzwerte f├╝r EMF von Land zu Land unterschiedlich festgelegt, je nach dem, welche Interessengruppe das Sagen hat. In Russland sind die Grenzwerte z.B. etwa 1000 fach niedriger als in den USA.

Ein Beispiel, wie vertrauensw├╝rdig Grenzwerte sind:
R├Ântgen-Strahlengrenzwert pro Jahr
1934: 30 rem
1950: 15 rem
1956:   5 rem
1977: m├Âglichst unter 5 rem
1987:   1,5 rem

Die EMF-Grenzwerte in Deutschland wurden vom VDE (Verband der Elektrotechnik) festgelegt. Diese Grenzwerte sind wesentlich h├Âher als z.B. die Grenzwerte in  der Schweiz.
Die Grenzwerte des VDE entsprechen nicht dem Vorsorgeprinzip, sondern der Wissenschaft, die bis heute f├╝r den Menschen keine Sch├Ądigung bei kleinen emF “wissenschaftlich“ festgestellt hat.
Die Industrie-Interessensgruppen besch├Ąftigen sich jedoch nicht damit, die langfristig gesundheitliche Unbedenklichkeit der emF nachzuweisen.

Handeln trotz Ungewissheit
Da die langfristigen Auswirkungen der emF auf den menschlichen Organismus “wissenschaftlich” nicht nachgewiesen sind und deshalb bei uns hohe Grenzwerte gelten, muss sich jeder B├╝rger selbst entscheiden, wie er handeln will.
Es gibt zwei Grundhaltung:
1. Was ich nicht wei├č, macht mich nicht hei├č. Also Augen zu, m├Âglichst nichts davon wissen  und gedanken-los weitermachen wie bisher.
2. Vorsorgeprinzip: Wenn ich es nicht wei├č, halte ich Abstand, ziehe den Stecker heraus und telefoniere nur kurz mit dem Handy - vorsichtshalber.

Falls Sie zur zweiten Gruppe geh├Âren, dann lesen Sie bitte weiter.

Nachfolgend wird vom Vorsorgeprinzip ausgegangen, d.h. wir nennen gr├Â├čere Abst├Ąnde als in Deutschland vorgeschrieben sind, und unter diesem Gesichtspunkt werden die folgenden Tipps gegeben.

230 Volt- Leitungen im Haus und Haushaltsger├Ąte:
Auswirkungen k├Ânnen wohl auftreten, wenn z.B. der Kopf nachts 8 Stunden oder l├Ąnger ├╝ber viele Jahre lang im Abstand von weniger als 50 cm von der Leitung oder dem Radiowecker oder der Lampe im Bett liegt. Gelegentliche N├Ąhe zur Leitung oder eine ung├╝nstige Schlafposition im kurzen Urlaub werden sich vermutlich nicht auswirken.
Also f├╝r daheim: Rund um den Kopf im Bett kein emF, Abstand von den Leitungen in der Wand mindestens 50 cm, nachts von der Leselampe, Heizdecke, Heizkissen, bei Motorbetten den Stecker ziehen, batteriebetriebene Wecker verwenden.
Elektroger├Ąte mit Motoren, wie z.B. F├Âhn oder Handr├╝hrer sind unkritisch, da diese Ger├Ąte nicht wie im Bett 8 Stunden oder l├Ąnger ├╝ber viele Jahre lang auf Sie einwirken.

Handy
Die Benutzung von Handys war in Flugzeugen verboten, weil die EMF die Elektronik st├Âren konnte. EMF st├Âren auch Herzschrittmacher.
Fazit: Wir Menschen sind noch nicht elektrosensibel und sp├╝ren langfristige Sch├Ądigungen nicht.  Um elektrosensibel zu werden, wird unser Organismus wohl noch einige 100 000 Jahre Evolution ben├Âtigen. Besonders sch├Ądlich d├╝rfte die Handystrahlung f├╝r die Zellneubildung bei  Kinder und Heranwachsende sein.
Das Handy ber├╝hrt beim Telefonieren den Kopf. Das starke EMF kann auf k├╝rzeste Distanz auf Gehirn und Augen einwirken! Neueste Untersuchungen 2007 ergeben, dass auf der Kopfseite, auf der telefoniert wird, das Tumorrisiko um 39% erh├Âht ist.
Abstand erh├Ąlt man nur durch Freisprecheinrichtungen im Zimmer.
Deshalb nur m├Âglichst kurz mit dem Handy telefonieren, lange Telefonate besser mit schnurgebundenen Telefonen f├╝hren.
Neue Handys danach ausw├Ąhlen, dass sie “strahlungsarm” sind, siehe  www.handywerte.de  . Seit Sommer 2002 gibt es den “Blauen Engel” f├╝r Handys unter 0,6 W/kg. Allerdings hat noch kein Hersteller den “Blauen Engel” f├╝r sein Ger├Ąt beantragt (Stand Juli 2003).
Vorsicht: Bis zu 10 Minuten nach einem l├Ąngeren Handy-Telefonat besteht erh├Âhte Unfallgefahr

Schnurlose Telefone
Siehe Text bei Handy. DECT-Telefone strahlen wesentlich mehr als schnurlose nach CT1+, siehe  www.buergerwelle.de  . CT1+  gilt noch bis 2008. Eine Liste dementsprechender Ger├Ąte finden Sie unter www.baubiologie.net/docs/ct1.html .
Strahlungsarme Schnurlostelefone finden Sie bei
www.Schnurlostelefon.de
Die Basisstation strahlt bei DECT- Anlagen st├Ąndig, auch wenn nicht telefoniert wird. Die Basisstation sollte deshalb mindestens 10 m Abstand haben zum Schlafzimmer und Arbeitsplatz.   
 

Bildschirme
Strahlungsarme Monitore kaufen, Abstand halten, besser TFT- Bildschirme nehmen.

Solarstromanlagen auf dem Dach
In den Leitungen flie├čt bei Sonnenschein nur tags├╝ber Gleichstrom, der kein emF erzeugt.
Gesundheitsst├Ârungen dadurch sind nicht zu erwarten. Vom Wechselrichter sollte man nat├╝rlich nachts Abstand haben, siehe oben.

Freiland- Hochspannungsleitungen
Nach einer neuen Studie der Uni Oxford (Juni 2005):
Kinder, die zum Zeitpunkt ihrer Geburt weniger als 200 Meter von einer Hochspannungsleitung entfernt wohnen, haben demnach ein 70 Prozent h├Âheres Risiko, an Leuk├Ąmie zu erkranken, als Kinder, deren Zuhause mehr als 600 Meter davon entfernt liegt.
Mehr dazu bei
www.heise.de/newsticker/meldung/60258  und bei
http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/abstract/330/7503/1290

Mobilfunk- Sendeanlagen
Diese strahlen waagrecht ab. Anlagen auf Kircht├╝rmen treffen keine B├╝rger, bei starken Anlagen auf niedrigen H├Ąusern braucht man auf Augenh├Âhe etwa 160 m vorsorglichen Sicherheitsabstand.
“F├╝r Kommunen gibt es durchaus die M├Âglichkeit, niedrigere Grenzwerte f├╝r Sendeanlagen durchzusetzen. So erlaubt die Stadt M├╝nchen neuerdings auf st├Ądtischen Geb├Ąuden Mobilfunksendeanlagen nur noch, wenn sie die niedrigen Schweizer Grenzwerte einhalten!“ (Zitat von der Verbraucherzentrale). Diese Schweizer Grenzwerte sind 10 fach niedriger als die deutschen Grenzwerte.
Die ├ľsterreicher legen ihre Grenzwerte ebenfalls nach dem Vorsorgeprinzip sehr niedrig fest.

Als Gemeinde kann man viel erreichen, wie nachstehende Artikel zeigen:

Strahlungsarmer Mobilfunksender
Stgt. Zeitung vom  29.01.2003
Neue Anlage im Ditzinger Ortsteil Hirschlanden soll um 99 Prozent unter dem Grenzwert bleiben. 
DITZINGEN. Das Ditzinger Modell zur Verringerung der Strahlenbelastung von Mobilfunkanlagen f├╝hrt zu einem ersten Ergebnis. Die geplante Sendeanlage der Firma Vodafone in Hirschlanden soll die niedrigen Salzburger Vorsorgewerte nahezu erf├╝llen.
Von Frank Buchmeier
Wie meistens, wenn es um das Reizthema Mobilfunk geht, haben zun├Ąchst B├╝rger die Initiative ergriffen. Im Januar 2001 hatte die Stadt Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) ein St├╝ck des Dachs ihres Feuerwehrger├Ątehauses an einen Netzbetreiber verpachtet. Eltern, die ihren Nachwuchs in den benachbarten Kindergarten schicken, waren ├╝ber die Sendeanlage auf dem ├Âffentlichen Geb├Ąude entsetzt. "Es gab einen Aufschrei in der Bev├Âlkerung", erinnert sich Monika Kunz, Leiterin des Planungsamts.
Die Stadt reagierte auf die massiven Proteste: Im Herbst 2001 beschloss der Gemeinderat, dass Mobilfunkanlagen, die auf st├Ądtischen Grund errichtet werden, k├╝nftig die so genannten Salzburger Vorsorgewerte einhalten m├╝ssen. Das in der ├Âsterreichischen Landeshauptstadt g├╝ltige Limit f├╝r die elektromagnetische Feldst├Ąrke f├Ąllt etwa um den Faktor 100 geringer aus als die zurzeit in Deutschland g├╝ltigen Grenzwerte.
               Damit das Ditzinger Modell Netzbetreibern einen Anreiz bietet, stellte die Stadt den Unternehmen besonders g├╝nstige Konditionen in Aussicht - sofern ihre Anlagen die geforderten niedrigen Werte einhalten. Die Resonanz auf den vorgeschlagenen Handel war entt├Ąuschend. "Die meisten Firmen haben uns geschrieben, dass sich ein Standort f├╝r sie unter diesen Bedingungen nicht rechnet", erz├Ąhlt Monika Kunz.
           Nur das Telekommunikationsunternehmen Vodafone sendete ein positives Signal. Falls es gel├Ąnge, mit einer Anlage die Stadtteile Hirschlanden und Sch├Âckingen aus ihrem Funkloch zu befreien, sei eine Einigung denkbar. Ein Dreivierteljahr dauerten die "teilweise sehr schwierigen Verhandlungen" (Kunz) zwischen der Stadt und der Stuttgarter Niederlassung des englischen Mobilfunkkonzerns. In dem privatrechtlichen Vertrag, auf den sich am Montag die Leiterin des Ditzinger Planungsamtes und Vodafone-Vertreter geeinigt haben, vermietet die Gro├če Kreisstadt dem Betreiber des D-2-Netzes ein Grundst├╝ck auf dem Freizeitgel├Ąnde Seehansen in Hirschlanden.
Nach Darstellung der Verwaltung werden ab einem Abstand von 250 Metern zu der entstehenden Mobilfunkanlage die Salzburger Vorsorgewerte eingehalten. In dem davor liegenden Umkreis halten sich au├čer dem Hausmeister des Freizeitzentrums ausschlie├člich Sportler auf. "Wir k├Ânnen nicht ├╝berall die angestrebten Vorsorgewerte erf├╝llen", sagt der Oberb├╝rgermeister Michael Makurath, "aber im Hinblick darauf, dass sich Menschen nicht dauerhaft in diesem Gebiet befinden, ist die getroffene Regelung ein vern├╝nftiger Kompromiss." Andernfalls h├Ątte die Gefahr bestanden, dass Vodafone "in Hirschlanden und Sch├Âckingen auf privaten Hausd├Ąchern Mobilfunkstationen errichtet".
Die geringe Strahlenbelastung f├╝r die Einwohner Hirschlandens hat eine auff├Ąllige Konsequenz: Um eine starke Streuung der elektromagnetischen Felder zu erreichen wird Vodafone einen 26 Meter hohen Betonmast neben dem Fu├čballfeld errichten. Daran sollen drei so genannte Basisstationen f├╝r den aktuellen Mobilfunkstandard GSM sowie drei weitere f├╝r die kommende Generation der UMTS-Handys montiert werden. Ob es bei dieser Best├╝ckung dauerhaft bleibt, will OB Makurath nicht versprechen. "Wenn die UMTS-Technik voll einschl├Ągt, k├Ânnte sich ein weiterer Bedarf ergeben." Durch den Vertrag mit Vodafone sei jedoch gew├Ąhrleistet, dass das festgelegte Strahlenlimit nicht ├╝berschritten werde. "Das ist ein Erfolg", meint Makurath.
Von offizieller Seite wird das Ditzinger Modell kritisiert. "Unterschiedliche Regelungen beim Mobilfunk tragen zur Unsicherheit in der Bev├Âlkerung bei", hei├čt es in einem Brief des baden-w├╝rttembergischen Umweltministeriums, den OB Makurath im vergangenen Jahr erhielt. Die Vodafone-Pressesprecherin Margarete Steinhart will von einer Sondervereinbarung ihres Unternehmens indes nichts wissen. "Die Salzburger Vorsorgewerte haben f├╝r einen deutschen Netzbetreiber ├╝berhaupt keine Bedeutung", versichert sie. "Wir orientieren uns ausschlie├člich an den bundesweit g├╝ltigen Grenzwerten, die wir im ├ťbrigen nicht nur in Ditzingen deutlich unterschreiten."

Stadt denkt beim Thema Mobilfunk um
Stuttgarter Zeitung vom 03.05.2003
In Kornwestheim werden Anstrengungen unternommen, um den Elektrosmog zu begrenzen 
KORNWESTHEIM. Die Stadt Kornwestheim will die B├╝rger vor elektromagnetischer Strahlung sch├╝tzen. Mobilfunkstationen sollen k├╝nftig den zul├Ąssigen Grenzwert deutlich unterschreiten. Dies soll durch Verhandlungen mit den Betreibern erreicht werden.
Von Frank Buchmeier
Das Ziel ist ehrgeizig. Nach den Vorstellungen von Baub├╝rgermeister Michael K├Âpple sollen die Mobilfunkstationen in seinem Zust├Ąndigkeitsbereich k├╝nftig die strengen Ecolog-Vorsorgewerte einhalten. So liegt f├╝r die kommende Generation der UMTS-Netze der Grenzwert f├╝r elektrische Feldst├Ąrke laut Bundesimmissionsschutzgesetz bei 61 Volt proMeter; in Kornwestheim sollen maximal 1,9 Volt pro Meter erreicht werden. Zudem sollen laut K├Âpple "auch bestehende Standorte in Frage gestellt werden".
Damit vollzieht sich in Kornwestheim beim Thema Mobilfunk ein Richtungswechsel. Bisher hatten Netzbetreiber in der gro├čen Kreisstadt leichtes Spiel: 26 Standorte haben Firmen wie Vodafone, T-Mobile und E-Plus in der 30 000-Einwohner-Kommune bereits. Der europ├Ąische Branchenkr├Âsus Vodafone k├╝ndigte k├╝rzlich an, mindestens f├╝nf zus├Ątzliche Stationen aufzubauen, damit beim f├╝r Fr├╝hjahr kommenden Jahres geplanten UMTS-Start der neue Multimediadatenfunk tadellos funktioniere. ├ähnlich geht es der Konkurrenz: Die Deutsche Telekom hatte im Rausch des Wachstumsjahres 2000 vom Bund f├╝r acht Milliarden Euro ein UMTS-Lizenz ersteigert; falls es dem Unternehmen bis Ende des Jahres nicht gelingt, einen fl├Ąchendeckenden Empfang zu garantieren, erlischt die Erlaubnis automatisch.
Der Zeitdruck, unter dem sich die Telefonriesen dadurch befinden, kommt Michael K├Âpple zupass. Der Baub├╝rgermeister will die Netzbetreiber bei ihrer Suche unterst├╝tzen - aber nur, wenn sie im Gegenzug zusagen, die Ecolog-Vorsorgewerte einzuhalten. "Mir hat missfallen, dass sich die Stadt bisher zu sehr auf den Standpunkt des Baurechts zur├╝ckgezogen hat", sagt K├Âpple, der Anfang des Jahres sein Amt angetreten hat, und kritisiert damit indirekt das Vorgehen des Oberb├╝rgermeisters und Juristen Ulrich Rommelfanger. Die Mobilfunkbetreiber, erkl├Ąrt K├Âpple, seien durchaus zu Kompromissen bereit: "Man hat auf beiden Seiten l├Ąngst gelernt, miteinander umzugehen."
Der Ma├čnahmenkatalog, den der Gemeinderatsausschuss f├╝r Umwelt und Technik mit den Stimmen von CDU, SPD, Gr├╝ne/B├╝rger f├╝r B├╝rger jetzt verabschiedet hat, sieht unter anderem Folgendes vor:
    > Bei der Planung k├╝nftiger Mobilfunkstationen werden von den Betreibern Immissionsprognosen f├╝r verschiedene Orte in der Umgebung verlangt. Das Hannover-Ecolog-Institut kontrolliert die Angaben.
    > Vorhandene Sender in der N├Ąhe von Wohnungen, Schulen oder Kinderg├Ąrten werden vom Ecolog-Institut ├╝berpr├╝ft, gegebenenfalls bietet die Stadt alternative Standorte in weniger sensiblen Bereichen an.
    > Die Kommune stellt den Netzbetreibern geeignete st├Ądtische Liegenschaften zur Verf├╝gung und unterst├╝tzt ihre Verhandlungen mit privaten Eigent├╝mern.
Durch dieses Vorgehen, meinte der CDU-Fraktionschef Alfred Waldenmaier, "wird die Bev├Âlkerung im Rahmen der M├Âglichkeiten gesch├╝tzt". Claus Langbein (Gr├╝ne) sprach von einer "eindeutigen Verbesserung". Den Freien W├Ąhlern geht K├Âpples Konzept hingegen nicht weit genug. "Die Mobilfunkstationen m├╝ssen weg", forderte Luigi Purificato. "Man kann den B├╝rgern nicht antun, dass sie noch mehr bestrahlt werden."
 

Abschirmung
Abschirmungen gegen obige EMF gibt es nicht.


Deshalb:

Stecker ziehen
oder mindestens gro├čen Abstand halten
.

Weitere Informationen
Eine sehr gute Darstellung zum Elektrosmog finden Sie in der Brosch├╝re Elektrosmog vom Bundesverband der Verbraucherzentralen, ISBN 3-923760-70-1

Au├čerdem z.B. bei
www.risiko-elektrosmog.de
www.buergerwelle.de
www.elektrosmognews.de  
www.handywerte.de    
www.emf-beratung.de
www.datadiwan.de
www.e-smog.ch
www.elektrosmog.com
www.ohne-elektrosmog-wohnen.de/html/grenzwerte.php
www.ohne-elektrosmog-leben.de/html/auswirkungen.php

Selbsthilfeverein f├╝r Elektrosensible e.V.:
www.risiko-elektrosmog.de/Organisationen/Selbsthilfegruppen/Selbsthilfegruppen.htm

Arbeitskreis f├╝r Elektrosensible e.V.:www.w-lisseck.de/aes

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