www.Agenda-Aichwald.de : Homepage der Lokalen Agenda in 73773 Aichwald.
www.Schurwald-SOLAR.de : Homepage des Energie-Teams der Lokalen Agenda.
            
Solarbundesliga: Aichwald liegt an 3. Stelle im Kreis ES.
 Deutschland hat unendlich viel Erneuerbare Energien:
 Biomasse, Geothermie, Sonnenenergie,  Wasserkraft, Windenergie.

Autoantriebe, Feinstaub, Car-Sharing

Aichwald ist dabei

Autoantriebe

Die Elektroautos sind im Kommen!
Reichweiten bis 80 km reichen für den Zweitwagen zum Einkaufen und Besuche machen.
Für Zweitwagen sollte man ab jetzt intensiv prüfen, ob man nicht ein Elektroauto kaufen will.
Der Stromverbrauch je 100 km ist etwa nur 1/10 von Benzin/Diesel.
Mehr zu E-Cars weiter unten.


Eine Liste der Top-10 der sparsamsten Neuwagen

für drei Kraftstoffarten finden Sie bei
http://www.stiftung-warentest.de/online/auto_verkehr/meldung/1521075/1521075/1521097.h tml

Weitere Übersichtslisten über den Kraftstoffverbrauch und die CO2 Emissionen aller Pkw sind zu finden bei
http://www.dat.de/leitfaden/LeitfadenCO2.pdf  
oder eine Liste der DieselPkw mit Partikelfilter
http://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/redakteure/themen/auto_und_motorrad/russfilt er/070309_VCD_ListeDieselPF.pdf   Stand: Dez.2006.
Ferner: 
www.oeco-trend.de ,
 (Auto-Öko-Tests):
http://www.adac.de/Tests/Autotest/Ecotest/default.asp?ComponentID=185779&SourcePage ID=8447 .

Bevor man ein Auto kauft, sollte man sich auflisten, was man braucht, z.B.
Wieviel kW brauche ich? Reichen 100 kW (160 PS) oder reichen 100 PS für mich?
Brauche ich kW (PS) oder Drehmoment?
Welches Leistungsgewicht brauche ich?
Will ich einen Antrieb mit fossilem Öl oder Gas oder einen alternativen Kraftstoff?

Die heute käuflichen Autoantriebe beurteilen wir nach den Emissionen wie folgt:

1. Am saubersten sind derzeit Erdgasfahrzeuge,
die auch mit Benzin betrieben werden können, wenn keine Erdgastankstelle zur Verfügung steht.
Die Umrüstung eines Ford “KA” oder “Focus” kostet etwa 2700 Euro (Stand Sept. 2001).
Weitere Infos siehe
www.erdgasfahrzeuge.de oder www.iav.de .

2. Dieselfahrzeuge mit Bio-Diesel
nach DIN-Vornorm 51 606. Biodiesel gibt etwa nur so viel CO2 in dieLuft ab, wie die Pflanzen bei ihrem Wachstum aus der Luft aufgenommen haben. Biodiesel ist schwefelfrei und trägt somit nicht zum sauren Regen bei. Der Rußanteil vermindert sich um 50% und die Partikelemission geht um etwa 30% zurück. Link zu der Liste der
zugelassenen Dieselmotorenfabrikate . Der Bio-Diesel ist etwa 10 Pfennige billiger.
Die AVIA-Tankstelle am Ortsausgang Plochingen Richtung Reichenbach hat Faltblätter mit weiteren Informationen .
Es soll ein neuer Biokraftstoff entwickelt werden. Lesen Sie dazu bitte den Text am Ende dieser Seite.

3. Dieselfahrzeuge mit Pflanzenöl:
Das Pflanzenöl kostet derzeit etwa 0,8 Euro /Liter.Damit das Pflanzenöl im Winter dünnflüssig ist, muß eine Vorwöärmung eingebaut werden. Der derzeit billigste Einbausatz ist hier zu erhalten: 
Saumtac
http://www.fatty-fuels.de/messages/15298.html
Umrüstsätze für LKW, stationäre Motoren und Schiffsdiesel gibt es von Fa. Elsbett, siehe
www.elsbett.com .

4. Hybridfahrzeuge
mit kombiniertem Antrieb von Elektromotor und Verbrennungsmotor. Diese sind ökologisch nur sinnvoll, wenn die Motoren keine all zu hohe Leistung haben.

5. Dieselfahrzeuge,
weil:
1. diese während der Fahrzeuglebensdauer etwa 1/3 weniger Kraftstoff als Benzinfahrzeuge benötigen.
2. die krebserregende Wirkung des Dieselrußes auf Menschen ist nicht bewiesen.
3. zur Herstellung von Diesel benötigen die Raffinerien weniger Energie als zur Herstellung von Ottokraftstoffen.

Der Dieselmotor ist im Vormarsch: In Deutschland betrug 1990 der Anteil 11%,
in 2002 betrug der Anteil bereits 38%, in Frankreich sogar 63%.

Rußfilter = Partikelfilter
Dieselfahrzeuge mit Rußfilter sind vorsichtshalber vorzuziehen. Fahrzeuge nach Euro 4-Norm plus Ruß-Partikel-Filter sind optimal. Allerdings gibt es viele Probleme mit den Rußpartikelfiltern: Burkhard Straßmann schrieb in der Zeit am 15.2.2007:Da Rußfilter verschmutzen, müssen Fahrer von Dieselautos regelmäßig auf die Autobahn – denn nur beim Rasen verbrennt der Dreck. Ein Irrsinn, der die Umwelt belastet und die Automobilisten viel Geld kostet.
Den ganzen Artilel finden Sie bei
http://www.zeit.de/2007/08/T-Russfilter?page=all

Webmaster:
Wer nicht rast, bleibt mit dem Wagen unterwegs liegen, weil der Filter verstopft. Bevor Sie also einen Rußfilter kaufen, sollten Sie mal im Internet recherchieren unter: Rußfilter Probleme  oder Partikelfilter Probleme.
Hochwirksame Rußfilter gibt es nur für Neuwagen. Nachrüstfilter filtern weniger gut.

6. Benzinfahrzeuge,
Benzol
Deren Benzol - Ausstoß ist nachgewiesener Maßen für Menschen krebserregend. Benzol wird Motorkraftstoffen, z.B. bleifreiem Benzin, beigemengt, um das "Klopfen" (den Frühstart) des Motors zu verhindern.
Bei http://www.bund-berlin.de/index.php?id=499&type=10 lesen Sie:Der hochgiftige Kohlenwasserstoff Benzol entweicht unter anderem beim Betrieb von Ottomotoren. Bereits kleinste Mengen stellen eine ernsthafte gesundheitliche Bedrohung dar.
Dazu kommt:
Das Gas sinkt auf den Boden nieder und reichert sich dort an. In Kinderwagenhöhe hat die Stadtluft eine viel höhere Benzol-Konzentration als in 4,5m Höhe, wo es offiziell gemessen wird!
Wer eine Zigarette raucht, setzt 10-100 µg Benzol frei. Ein Raucher, der etwa 20 Zigaretten täglich konsumiert, inhaliert dabei durchschnittlich pro Tag etwa 400 µg Benzol. Die Benzolkonzentrationen in der Luft schwanken stark und liegen durchschnittlich zwischen 1 und 160 µg pro m3 Luft. Um ein Vielfaches höhere Werte können in Tiefgaragen, in Ballungsgebieten mit viel Verkehr sowie nahe an Tankstellen gemessen werden. Wer beim Tanken deutlichen Benzingeruch wahrnimmt, inhaliert möglicherweise Atemluft mit Benzolkonzentrationen 2.000-3.000 µg pro m3.
Vor lauter Dieselruß- und Feinstaub- Diskussion geht das Benzol-Thema völlig unter!
 

7. Elektroautos
Reichweiten bis 80 km reichen für den Zweitwagen zum Einkaufen und Besuche machen.
Für Zweitwagen sollte man ab jetzt intensiv prüfen, ob man nicht ein Elektroauto kaufen will.

Die ersten werden ab Herbst 2007 auf dem Markt sein, zunächst als Stadtautos, z.B. das norwegische Modell “Think” in Oslo. Das Auto ist von der Stadt-Maut befreit, darf die Omnibusspuren benutzen und hat in der Stadt, kostenlose Stromtankstellen. Der Stromverbrauch je 100 km ist etwa 1/10 von Benzin/Diesel.
Wenn Elektroautos mit Strom aus z.B. Wasser- oder Sonnenenergie betrieben werden, haben wir eine ökologische Mobilität. Das wird hoffentlich die Zukunft sein.
Im Solarstrom-Magazin Photon im Heft 9/08 sind etwa 27 Elektroautos beschrieben. Die meisten sind in Entwicklung und sollen ab 2009 bis 2012 auf den Markt kommen.


8. Brennstoffzellen- Elektroauto
Diese werden noch lange nicht zu erschwinglichem Preis und mit einem Treibstoff, der aus erneuerbarer Energie hergestellt wurde, vefügbar sein. Deshalb sollte man darauf nicht warten, sondern lieber gleich ein 5- oder 3-Liter-Auto kaufen und ab sofort spritsparend fahren.

Leistung oder Drehmoment ?
Bedenken Sie bitte, welches Auswahlkriterium Ihnen beim Autokauf wichtig ist: Z.B.
Hohe Leistung für Höchstgeschwindigkeit (Benziner) oder
starkes Durchzugvermögen beim Überholen durch hohes Drehmoment (Diesel) oder
Kraftstoffausnutzung, z.B. Drehmoment pro Liter Kraftstoff
oder z.B. Drehmoment pro CO2-Ausstoß ?
Welches sind vor dem Autokauf ihre individuellen Kriterien ?

Verkehrssysteme im Vergleich:
Für die Strecke Frankfurt - Berlin:
ICE: 15,5,Liter pro Person
Diesel-Pkw: 28,1 Liter pro Person
Flugzeug: 33,5, Liter pro Person
Wenn Sie zu zweit fahren, ist also ein kleiner Diesel-Motor am günstigsten
Busse sind wie 3-Liter -Autos, wenn Sie alleine fahren.
Öffentlicher Nahverkehr: Bei einem Auto kostet jeder Kilometer etwa 30 Cents, beim Nahverkehr etwa 15 Cents.

Sparen mit der Mobilität
Kraftstoffverbrauch
Wichtig bei Ihrer Kaufentscheidung ist natürlich auch, 5-Liter-Autos statt 10-Liter-Autos zu kaufen und zu fahren.
Eine Liste der
Top-10 der sparsamsten Neuwagen für drei Kraftstoffarten finden Sie bei
http://www.stiftung-warentest.de/online/auto_verkehr/meldung/1521075/1521075/1521097.h tml .

Intelligenter Fahrstil
Mit IhremGasfuß bestimmen Sie den Kraftstoffverbrauch, weshalb vom Fahrstil der Kraftstoffverbrauch auch wesentlich abhängt,
siehe 
www.spritsparkurs.de  oder  www.sparsprit.info mit Sprit-Spar-Regeln.


Ausflüge
Wie Sie ja wissen, Wandern oder Radtouren im der Umgebung von Aichwald schonen die Umwelt mehr als z.B. Wochenendausflüge zum Hockenheimring oder zum Musical XXX nach Hamburg oder Wien.

Feinstaub, Rauchen, Dieselruß
Wegen der im März 2005 aufgekommen heftigen und einseitigen  Diskussion um den Ruß aus Dieselmotoren, soll hier zusätzlich zu den von den Journalisten angegebenen Teilwahrheiten versucht werden, ein ganzheitliches Bild zu geben.

Zusammenfassung:
Nach Ansicht des Webmasters sollten wir trotz aller Ungewissheiten vorsichtshalber für Dieselmotoren von Pkw und besonders Lkw seit vielen Jahren serienmäßig Rußfilter haben, z.B. wie serienmäßig bei Peugeot in Deutschland (in Frankreich kaufen nur 5% der Franzosen gegen Aufpreis den Rußfilter). Das Feinstaubproblem in Straßenschluchten kann dadurch aber nicht gelöst werden. Vorsichtshalber sollte man sich nicht in Straßenschluchten aufhalten.

Der Feinstaub gehört zur Gruppe der Luftschadstoffe.
Luftschadstoffe:
Feinstaub, Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Chlorwasserstoff,  Dioxine, Fluorwasserstoff, Ammoniak und Schwermetalle wie Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber, Strontium. Aus den Benzinmotoren entweicht zusätzlich
Benzol, das nachgewiesenermaßen krebserregend ist.

Diesel-Abgasrichtlinie
Derzeit gilt in Deutschland die Abgasrichtlinie "Euro 3", nach der bis zu 50 Milligramm Rußpartikel pro gefahrenem Kilometer ausgestoßen werden dürfen.
Ab Januar 2005 reduziert sich diese Menge auf 25 Milligramm. Dies gilt nur für neu zugelassene Autos und wird erst ab 2006 auf alle Fahrzeuge ausgeweitet.
Die Abgasnorm Euro 5, die spätestens 2010 (Optimisten sprechen von Mitte 2006) in Kraft treten soll, wird den Ausstoß von Rußpartikeln auf 2,5 Milligramm pro gefahrenen Kilometer begrenzen.

Quellen und Mengen von Feinstaub:
Industrie, Kraftwerke, Gewerbe , Hausbrand, Diesel-Lokomotiven, Lkw und Pkw.
Im Jahr 2000 wurden folgende Mengen von Feinstaub in Baden-Württemberg vom Labor Umeg festgestellt:

4412 Tonnen

Industrie und Gewerbe, 33%

4656 Tonnen

Verkehr, 34%

3704 Tonnen

Sonstiges, 27%

  727 Tonnen

Kleinfeuerungsanlagen, 6%



In viel befahrenen Straßenschluchten mit über 25000 Fahrzeugen/Tag:
Der Feinstaub stammt sowohl von Industrie, Kraftwerke, Gewerbe , Hausbrand als auch von den direkten Emissionen aus dem Auspuff, vom Reifenabrieb, dem Bremsenabrieb und vom aufgewirbelten Straßenstaub.
In der Stadt:
Etwa 20 % des Feinstaubs stammen von Lkw und etwa 10% von Pkw.
Alle Maßnahmen am Pkw beeinflussen also den gesamten Feinstaub nur marginal.
Gesicherte Zahlen, wie viel hier auf Rußpartikel entfällt, gibt es nicht.

Auf dem offenen Land: Etwa 5 % stammen vom Verkehr.
Wenn also Diesel-Pkw mit Rußfiltern ausgestattet würden, wird der Feinstaub nur sehr wenig reduziert.
Die Hauptverursacher würden nicht belangt.

Größe der Staub-Partikel und Auswirkungen:

Name

Partikelgröße

Informationen

PM 80

Unter 80 µm

Grober Staub, nicht lungengängig. Dieser wird durch entsprechende Filteranlagen in der Industrie
weitgehend abgefiltert.

PM10

Unter 10 µm

Thoraxgängiger Feinstaub, der bis in den oberen Bereich der Lunge gelangen kann, gesundheitlich ungefährlich.

PM 2,5

10 – 2,5 µm

Lungengängiger Feinstaub, der bis in den Zentral-Bereich der Lunge gelangen kann. Bestehende Asthma- und Herzkrankheiten können verschlimmert werden.

PM 0,1

Unter 0,1 µm

Ultrafeiner Staub, der in die Lungenbläschen eindringen kann. Bestehende Asthma- und Herzkrankheiten können verschlimmert werden.

Die krankmachende Wirkung von Feinstaub wird derzeit zwischen den Fachleuten kontrovers diskutiert.
Man nimmt an, dass sich der Feinstaub auf wunde Stellen der Schleimhäute setzen und deren Heilung verhindern kann.
Der Ultrafeinstaub kann vermutlich durch die Lungenbläschen ins Blut gelanden und evtl. zu Entzündungen führen, die evtl. Herz und Kreislauf schädigen.
Unumstrittene Fakten dazu gibt es noch nicht – schon gar nicht zum Einfluss von Rußpartikeln.
Behauptungen, dass durch Dieselrußpartikel jährlich zig Tausend Menschen sterben, basieren auf theoretischen Hochrechnungen, die nichts mit der Realität zu tun haben.
Wenn Sie dies nicht glauben, schauen Sie bitte selbst im Internet nach. 
Derzeit wird die Zusammensetzung von etwa 1
µm großen Partikeln erforscht. An diesen können Anlagerungen von Blei, Selen, Kadmium, Arsen, Antimon befinden. Diese Gifte hält derzeit noch kein Staubfilter von Industrieanlagen zurück. Um die Partikel unteruchen zu können, wird ein Transmissions-Elektronenmikroskop benötigt. Da ein gutes nur in Australien steht, fährt der deutsche Professor einmal im Jahr mit seinen Proben dorthin - so rasch forschen wir in Deutschland!

Rauchen
Das Rauchen verursacht etwa 90 % der chronischen Bronchitis, Atemwegsallergien, Lungenkrebs. Am schädlichsten ist immer noch das Rauchen.

EU-Richtlinie
Die entsprechende EU-Richtlinie für PM10 wurde 1999 erlassen, wurde 2002 in deutsches Recht umgesetzt und gilt ab 1.1. 2005. Die EU-Richtlinie für PM 2,5 sollte 2010 kommen. Dieser Termin wurde im Oktober 2006 auf 2015 verschoben!

Grenzwert:
Die Feinstaubbelastung darf nicht öfter als an 35 Tagen den Grenzwert von  50 Mikrogramm PM 10 pro Kubikmeter Luft überschreiten. Am Stuttgarter Neckartor wurde dieser Grenzwert im Frühjahr 2005 außer sonntags täglich überschritten. Der Messwert PM 10 sagt nichts über die Gesundheitsgefährdung aus, weil dafür höchstens PM 2,5 und PM 0,1 in Frage kommen.

Ort der Messstellen:
In Düsseldorf wird in viel befahrenen Straßenschluchten ohne Windbewegungen gemessen. Dort wird die EU-Richtlinie nicht eingehalten. In Köln wird in straßennahen Parks mit Windbewegungen gemessen. Köln hat somit kein Problem mit Feinstaub.

Aktuelle Meßwerte für Baden-Württemberg
Siehe www.umeg.de

Verantwortung der Politiker:
Zuständig sind die deutschen Bundesländer, die diese Aufgaben wieder auf andere Behörden übertragen haben, z.B. auf Regierungspräsidien. Die deutschen Verantwortlichen haben sich bis Anfang 2005 davor gedrückt, Maßnahmen einzuleiten und können dafür nicht bestraft werden, wie z.B. in Italien.

Feinstaub in der Wohnung:
Durch z.B. Rauchen, Staubsaugen, Steak braten können in der Raumluft leicht vielfach höhere Feinstaubkonzentrationen auftreten als im Freien.

Die Dienstwagen-Flotte des Bundes
 ist kein Vorbild beim Klimaschutz. Für mehr als 3.000 Autos von Regierung und Behörden dürften in Innenstädten bald Feinstaub-Fahrverbote gelten.
Der durchschnittliche Flottenverbrauch der Dienstkraftfahrzeuge betrug 2006
bei den Otto-Motoren 12,6 Liter/ 110 km,
bei den Diesel- Motoren 9,3  Liter/ 110 km.
(Nachricht vom 11.4.2007, z.B. bei
www.bbv-net.de/public/article/aktuelles/politik/deutschland/426507 ).
Die Minister und Beamten sind also keine Vorbilder für die Bürger!
Sollen dann wir Bürger Vorbilder für die Minister und Beamten sein?

Es soll ein neuer Biokraftstoff entwickelt werden:
Synthetischer Diesel soll Umwelt schonen
Neuer Kraftstoff wird jetzt bei Daimler-Chrysler erprobt - Umfangreiches Forschungsprojekt
Stuttgarter Zeitung,
1.7.2003 
Biokraftstoffe sind für die Europäische Union ein wichtiges Ziel beim Umweltschutz. In einem mehrjährigen Versuch will Daimler-Chrysler mit einem sächsischen Unternehmen synthetisch aus Biomasse hergestellten Diesel testen. Auch VW ist an dem Projekt beteiligt.

Von Klaus Zintz
Man riecht es sofort: Biodiesel im Tank sorgt dafür, dass ein relativ angenehmer Geruch nach Frittenbude aus dem Auspuff kommt. Auch die Flüssigkeit selbst riecht relativ aromatisch nach Öl. Der gestern von Daimler-Chrysler vorgestellt synthetische Dieselkraftstoff namens Biotrol - abgeleitet von Bio und Petrol - hat allerdings mit Rapsmethylester, kurz Biodiesel genannt, wenig zu tun. Denn während bei Biodiesel nur die ölhaltigen Früchte verwendet werden, steckt im Biotrol viel mehr: Holz aus Durchforstungsmaßnahmen in Form von Hackschnitzeln, Altholz, gehäckseltes Chinaschilf, Reststoffe aus der Müllsortierung, getrockneter Klärschlamm, geschredderte Altreifen, ja sogar Tiermehl. Biomasse in jeder Form also.

Das Ganze wird in einem mehrstufigen Prozess zunächst bei 400 bis 600 Grad Celsius verschwelt, wobei neben einer Art Holzkohle Schwelgas entsteht. Im weiteren Verlauf entstehen daraus je nach Prozessführung die unterschiedlichsten Kraftstoffe: Methanol, Diesel, Benzin. Und bei Daimler-Chrysler wird auch die interessante Chance gesehen, auf diesem Wege einmal umweltfreundlich "Futter" für die Brennstoffzelle herstellen zu können. Diese so genannten Designerkraftstoffe haben den Vorteil, weitestgehend kohlendioxidneutral zu sein. Das heißt, sie belasten bei ihrer Verbrennung die weltweite Kohlendioxidbilanz kaum, da sie nicht wie Kohle oder Öl vor Urzeiten, sondern erst in jüngster Zeit entstanden sind.
Ein weiterer großer Vorzug dieser synthetisch produzierten Kraftstoffe ist ihre Reinheit. Dies schlägt sich auch in der Verbrennung nieder, die sehr sauber ist. Glaubt man den Experten, so soll der dieseltypische Geruch am Auspuff jedenfalls ebenso der Vergangenheit angehören wie der Biodiesel-Frittenbudenduft. Das klare, farblose Produkt selbst riecht zwar nicht nach Rosen, allerdings wesentlich angenehmer als herkömmliches, aus Öl hergestelltes Benzin oder Diesel.
Bei Daimler-Chrysler hat man mit dem neuen Biotrol große Pläne. Nachdem gestern in Stuttgart-Möhringen eine Zapfsäule mit dem umweltfreundlichen Sprit eröffnet wurde, steht jetzt der praktischen Erprobung nichts mehr im Wege. Dabei ist auch VW mit von der Partie. Die Wolfsburger beteiligen sich seit vergangenen Herbst an dem Kooperationsprojekt mit dem sächsischen Unternehmen Choren, das den synthetischen Diesel herstellt. Gefördert wird das Projekt vom Bundeswirtschaftsministerium mit rund 5,5 Millionen Euro.
Zunächst sollen bei Daimler-Chrysler sieben Tonnen Biotrol erprobt werden, im Herbst folgen Versuche bei VW. Bereits bekannt ist, dass Beimengungen von zehn Prozent zum normalen Kraftstoff keinerlei Veränderungen am Motor erfordern. Und selbst wenn reiner Biotrol getankt wird, erwarten die Daimler-Ingenieure nach den Worten von Forschungschef Thomas Weber "keine Probleme". Genau das aber soll jetzt ausführlich getestet werden, um Zweifler, unter anderem in der Mineralölindustrie, zu überzeugen.
Das Unternehmen Choren hat mit seinem umweltfreundlichen Kraftstoff aus Biomasse große Pläne: Ende 2004 soll die erste industrielle Anlage mit einer Kapazität von 15 000 Tonnen Diesel im Jahr in Betrieb gehen. Derzeit wird an der Finanzierung für eine Anlage mit einem Volumen von einer Million Tonnen pro Jahr gearbeitet. Dies wäre dann ein guter Beitrag, um das für das Jahr 2010 gesetzte Ziel der EU zu erreichen: Dann sollen Biokraftstoffe einen Anteil von 5,75 Prozent am Gesamtverbrauch ausmachen.

Car-Sharing, Stadtauto, Auto teilen
Die Lokale Agenda21 (Arbeitskreis „Umwelt und Verkehr“) in Aichwald, www.Agenda-Aichwald.de , sucht Interessent(innen) für das Car-Sharing. Beim organisierten “Autoteilen” können Sie sich das eigene Auto oder den Zweitwagen sparen und einen Pkw gemeinschaftlich nutzen.
Zahlen Sie für ein Auto nur, wenn Sie es wirklich brauchen!
Haben Sie Interesse an einem Gemeinschaftsauto in Aichwald? Dann melden Sie sich bitte bei Martin Föhl & Georgis Pachot unter Tel. (0711) 363671 oder martin_foehl@web.de. Wenn genügend Interessenten da sind, wird ein Gemeinschaftsauto in Schanbach bereitgestellt. Weitere Informationen zum organisierten Autoteilen erhalten Sie auch unter www.gemeinschaftsauto.de oder unter www.vcd.org .

   © Energieteam der Lokalen Agenda Aichwald

 

 

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NS:

Täglich sterben etwa 25 000 Menschen an Hunger,
auch heute, an diesem Tag! 
Helfen Sie, spenden Sie – für Sie kostenlos -
eine Tasse Reis täglich durch Anklicken von 
www.thehungersite.com .
Und wollen Sie
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Oder eine andere Möglichkeit:
Machen Sie eine ethische Geldanlage, geben Sie einen ethischen Kredit,

       z.B. bei www.oikocredit.org/sa/bw/ .

 

Nichts auf der Welt ist so mächtig
wie eine Idee,
deren Zeit gekommen ist
 Victor Hugo

 

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